Die Recycling-Gruppe hämmerte auf Kunststofffässer ein. Bild: Christoph Jud
Die Recycling-Gruppe hämmerte auf Kunststofffässer ein. Bild: Christoph Jud

Nachrichten

1600 besuchten DrumNight Steinen

Nach 2011 fand am Wochenende zum zweiten Mal eine DrumNight statt. Viermal ausverkaufte Halle, begeisterte Besucher und ein rundum zufriedenes OK waren das Ergebnis.

Das Stauffacherdorf gilt als eine der Hochburgen der Schweizer Tambouren. Am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Mitglieder des Tambourenvereins (TV) Steinen einem grossen Publikum von einer anderen Seite als üblich. An der DrumNight vom 4. bis 6. Mai waren drei Vorstellungen geplant. Diese waren bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Deshalb wurde am Samstagnachmittag eine zusätzliche Gala-Vorstellung eingeplant. Auch diese war vor Beginn ausverkauft.

Insgesamt besuchten 1600 Personen die vier Vorstellungen in der Mehrzweckhalle Steinen. Über 70 Mitwirkende der Jungtambouren, Aktivtambouren und der alten Garde begeisterten das Publikum mit einer zweistündigen Show.

Alles musste herhalten

Unkonventionell spielten die Steiner Tambouren auf. Nicht nur traditionelle Trommeln und Pauken, auch ungewöhnliche Mittel wie Staubsaugerrohre, Gummihämmer auf Bauhelmen, Malerkessel, Felgen oder Bürogeräte kamen auf der Bühne zum Einsatz. Diese Instrumente waren im Eigenbau erstellt worden. Auch viele der gespielten Stücke stammen aus der Feder von Mitgliedern des TV Steinen. Zu hören waren auch Höchstklass- und mehrstimmige Trommelstücke.

Auch an Humor fehlte es nicht. So präsentierten sich vier Aktivtambouren als Zwerge und spielten einen Zwärgätanz. Abwechslung brachten die DrumNight-Kapelle mit Schwyzerörgeli, Basler Fasnachts-Trommler und Pfyffer oder auch verschiedene humorvolle Filmeinlagen mit Bezug zu James Bond als Zwischeneinlagen. Der Veranstalter war nach den Aufführungen sehr zufrieden. In einem kurzen Fazit erklärte TVS-Präsident Patrick Suter: «Es war ein Riesenerfolg. Viermal gabs Standing Ovations. Wow!»

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

08.05.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/8KG6SN