Die Sieger des Nachwuchswettbewerbes, die Formation Uufwind. V.v.l. Aron und Simone Lötscher sowie Florian Schuler. H.v.l. die zwei ehemaligen Ländlerzmorge-Moderatoren Alfons Spirig, Beat Tschümperlin mit Bruno Inderbitzin, dem momtanen Moderator.
Die Sieger des Nachwuchswettbewerbes, die Formation Uufwind. V.v.l. Aron und Simone Lötscher sowie Florian Schuler. H.v.l. die zwei ehemaligen Ländlerzmorge-Moderatoren Alfons Spirig, Beat Tschümperlin mit Bruno Inderbitzin, dem momtanen Moderator.
Auch die ehemalige, bekannte Formation Iten-Grab wurde von Radio Central eingeladen und trat ausnahmsweise nochmals auf. Die Freude über das «Goldige Örgeli» war gross.
Auch die ehemalige, bekannte Formation Iten-Grab wurde von Radio Central eingeladen und trat ausnahmsweise nochmals auf. Die Freude über das «Goldige Örgeli» war gross.
Radio-Central-Geschäftsleiter Alfons Spirig überreicht den innovativen Hujässlern das «Goldige Örgeli». Beat Tschümperlin (links) kommentiert das Geschehen. Bilder Guido Bürgerl
Radio-Central-Geschäftsleiter Alfons Spirig überreicht den innovativen Hujässlern das «Goldige Örgeli». Beat Tschümperlin (links) kommentiert das Geschehen. Bilder Guido Bürgerl

Nachrichten

25 Jahre Ländlerzmorge gefeiert

An der Jubiläums-Sendung des beliebten Ländlerzmorge erhielten die Hujässler, Iten-Grab und Uufwind ein «Goldiges Örgeli».

Zahlreiche Volksmusikfreunde folgten am Samstagmorgen der Einladung von Radio Central und Franziska Bhend (Mythen-Center-Schwyz-Management) zur Live-Ländlerzmorge-Sendung mitten aus dem Einkaufszentrum. Viele genossen zur Musik ein feines Zmorgä, das für nur fünf Franken in der Mall, im Migros-Restaurant und im Café Lüönd angeboten wurde.

Volksmusik in ganzer Bandbreite

Alfons Spirig, der Geschäftsleiter von Radio Central, dem grössten Zentralschweizer Privatradio, begrüsste die Volksmusikfreunde vor Ort und die Zuhörer zu Hause mit herzlichen Worten zur Jubiläumssendung «25 Jahre Radio Central und 25 Jahre Ländlerzmorge ». Dann übergab er das Mikrofon Bruno Inderbitzin, der die Sendung seit fünf Jahren moderiert. Dieser führte sehr kompetent und mit Humor durch die zweieinhalbstündige Sendung. Radio Central hatte drei bekannte und beliebte Formationen eingeladen, nämlich das Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer aus Illgau, den Musikanten und Mundartsänger Dr Eidgenoss aus Nidwalden sowie die Hujässler aus Schwyz. Rickenbacher-Heinzer begeisterten das Publikum mit rassiger, gepflegter Musik im Illgauer Stil. Dr Eidgenoss (Urs Fischer) gab einige seiner Hits zum Besten, wobei er von seiner Mutter Maria begleitet wurde. Die Hujässler musizierten sehr virtuos und liessen manchmal die Grenzen zwischen hiesiger Volksmusik und diversen Musikstilrichtungen verschwimmen.

Drei Formationen ausgezeichnet

Radio Central hatte während zehn Jahren an der Steiner Chilbi der besten Jungformation jeweils ein «Goldiges Örgeli» verliehen. Träger dieses Preises ist auch der ehemalige SRF-Fernsehmoderator Kurt Zurfluh. Nun vergab Radio Central aus Anlass des 25-Jahr- Jubiläums drei weitere «Goldige Örgeli» für besondere Leistungen. Mit dem Preis ausgezeichnet wurden die Hujässler aus Schwyz für die «Entwicklung und Pflege der Volksmusik» sowie Iten-Grab aus Ägeri/Rothenthurm für die «Pflege der urchigen und traditionellen Volksmusik ». Das dritte«Goldige Örgeli» wurde der gefälligsten Nachwuchsformation verliehen. Dem Entscheid vorausgegangen war ein Wettbewerb, an dem 14 Formationen aus der ganzen Deutschschweiz mitgemacht hatten. Am Samstag begeisterten die vier Jungformationen, die es in den Casting-Final geschafft hatten, das Publikum. Dies waren Numä nid gschprängt aus Erstfeld, Ennetmooser-Gruess NW, die Geschwister Sutter ausWaldkirch SG sowie Uufwind aus Brunnen. Alle spielten zwei Stücke. Die Jury, bestehend aus Christian Rickenbacher, Sepp Heinzer, Dani Häusler und Markus Flückiger, hatte keine leichte Aufgabe. Sie entschied sich für die Nachwuchsformation Uufwind. Die Geschwister Aron und Simone Lötscher sowie Florian Schuler freuten sich riesig über die Anerkennung für ihr rassiges, exaktes Musizieren.

Drei Moderatoren im Einsatz

An der Jubiläums-Sendung wurde über Volksmusik in ihrer ganzen Bandbreite diskutiert und Rückschau gehalten. Das beliebte Ländlerzmorge auf Radio Schwyz – später Radio Central – wurde bisher von vier Persönlichkeiten moderiert. Die Sendung wurde während acht Jahren vom heutigen SRF-Radio-Moderator Beat Tschümperlin geleitet und geprägt, dann übernahm Radio-Central-Programmleiter Alfons Spirig die Moderation während eines Jahres. Es folgte Fritz Dünner, der die Sendung elf Jahre präsentierte. Nach dessen Auswanderung nach Mallorca übernahm Bruno Inderbitzin die Moderation. Persönlich vor Ort im Mythen Center Schwyz waren Beat Tschümperlin, Alfons Spirig und Bruno Inderbitzin. Zwischen den Musikstücken erzählten sie viele heitere Episoden und Kuriositäten, die sie mit ihren Gästen im Radio- Studio erlebt haben. Schon fast Kult ist die Aussage von Beat Tschümperlin «Dr Res nickt», da Res Gwerder eine Frage des Moderators nicht mündlich beantwortete.



Bote der Urschweiz (Guido Bürgler)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

22.06.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/ZqVVY9