Unter der Leitung von Fredy Inderbitzin präsentierte die Musikgesellschaft Steinerberg ein abwechslungsreiches Programm. Bilder Christoph Jud
Unter der Leitung von Fredy Inderbitzin präsentierte die Musikgesellschaft Steinerberg ein abwechslungsreiches Programm. Bilder Christoph Jud
Bauer Lui (Markus Reichlin), von links, Tochter Evi (Melanie Müllestein), Grossvater (Markus Styger), Gräfin Rosa (Carmen Lindauer), Graf Peter (Andreas Bürgler) und Bäuerin Vreni (Gabi Arnold).
Bauer Lui (Markus Reichlin), von links, Tochter Evi (Melanie Müllestein), Grossvater (Markus Styger), Gräfin Rosa (Carmen Lindauer), Graf Peter (Andreas Bürgler) und Bäuerin Vreni (Gabi Arnold).

Nachrichten

500 genossen Musik und Theater

Die Musikgesellschaft Steinerberg führt traditionell an ihrem Jahreskonzert auch ein Theaterstück auf. An drei Vorstellungen am Wochenende wurden rund 500 Personen erfreut.

Mit einem rassigen Marsch gelang der Musikgesellschaft Steinerberg (MGS) ein schwungvoller Auftakt zum Musikund Theaterabend 2017. Unter der Leitung von Fredy Inderbitzin präsentierten die 27 Musikantinnen und Musikanten ein rund 40-minütiges Konzert. Das abwechslungsreiche Programm mit sieben Stücken enthielt auch bekannte Melodien wie den Abba-Klassiker «Thank you for the music» oder das Lied «Alls, was bruchsch uf dr Wält» von Ernst Jakober. Bei Letzterem konnten einige MGS-Musikanten beweisen, dass sie auch über gesangliche Fähigkeiten verfügen. Die Kinderaufführung am Samstagnachmittag war nur schwach besucht. Sehr gut besucht war dann jedoch die Premiere am Samstagabend.

Lottogewinn bewirkt familiäre Gemütsschwankungen

Mit dem Dreiakter «E Gsichtsmaske, bitte» der bayerischen Autorin Heidi Hillreiner hatte die MGS-Theatergruppe unter der Regie von Bruno Suter einen klassischen Schwank einstudiert, der früher schon auf anderen Laientheaterbühnen in unserer Region für viele Lacher und beste Unterhaltung gesorgt hatte. Die Handlung findet in der Bauernstube auf dem Moser-Hof statt. Die Bäuerin Vreni (Gabi Arnold) ist verärgert über ihren arbeitsscheuen Gatten Lui (Markus Reichlin), der nach einer durchzechten Nacht keine Lust zur Morgenarbeit im Stall hat und diese seiner Gattin überlässt, währenddem er im «Boten » sein Horoskop liest, das ihm Glück im Spiel voraussagt. Tatsächlich stellt er fest, dass er einen Sechser im Lotto erzielt hat, und lässt dies sofort Vreni wissen. Auch Tochter Evi (Melanie Müllestein) ist überglücklich und freut sich, nun ihren Schatz Jakob (Timo Brunner), einen Wirtssohn, heiraten zu können. Doch Mutter Vreni will, dass Evi einen reichen Mann heiratet. Sie organisiert ein Treffen mit Peter, Graf von Thurgau (Andreas Bürgler), der per Annonce eine reiche Frau zwecks Heirat sucht. Evis Grossvater (Markus Styger) hilft Evi, den Besuch des Adeligen und seiner Mutter (Carmen Lindauer) zu stören, und sorgt dafür, dass die Gäste einen schlechten Eindruck von der Moser-Familie erhalten. Grossvaters Verwandlungskünste und seine komödiantischen Einlagen sorgen für grosse Freude im Publikum. In weiteren Rollen spielen Sandra Arnold (Kosmetikerin) und Hubi Zimmermann (Pfarrer).

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.03.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/jiuyw4