Die praktisch eingerichtete Mehrzweckhalle im Gross war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Konzert der FM Gross wusste zu gefallen. (Bild: Franz Kälin)
Die praktisch eingerichtete Mehrzweckhalle im Gross war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Konzert der FM Gross wusste zu gefallen. (Bild: Franz Kälin)

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Abwechslungsreiches Konzert in vollem Saal

Der November ist die Jahreszeit, wo einige Musikvereine um den Sihlsee zu den Jahreskonzerten einladen. Am Samstag war die Feldmusik Gross an der Reihe. Mit einem abwechslungsreichen Konzert konnten sie die Leute im voll besetzten Saal begeistern.

Nicht einmal zwei Jahre steht die Feldmusik Gross nun unter der Leitung von Armin Marty. Nach der erfolgreichen Teilnahme am Kantonalen Musikfest im letzten Juli in Seewen stand bereits wieder das Konzert im Jahresprogramm. Nach dem Eröffnungsmarsch mit dem sinnigen Titel A good start begrüsste der Präsident Peter Füchslin höchst erfreut die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher, Frei- und Ehrenmitglieder, die Fahnengotte und die vielen Delegationen aus nah und fern.

Masar führte duch das Programm

Die praktisch eingerichtete Mehrzweckhalle im Gross war bis auf den letzten Platz besetzt. Durch das weitere Programm führte Daniela Masar. Eigentlich als Aktivmitglied im Verein, machte ihr ihre Schwangerschaft das Proben unmöglich, da übernahm sie kurzerhand die Moderation des Abends. Mit dem Song from the Lion King präsentierte die Feldmusik Gross auch einen Titel aus der grossen Filmwelt. Gefolgt von La Bonita, einem flotten Samba, der dem Publikum gut zu gefallen schien. Der Applaus fiel auch dementsprechend aus. Mit Singin' Sax, einem Solo für Saxophon-Register, zeigten sich Sandra Kälin, Silvia Kälin, Sebastian Spalinger und Walter Kälin von der besten Seite. Das Publikum forderte auf jeden Fall eine Wiederholung. Mit der Polka Goldene Trompeten stand nun ein volkstümliches Stück auf dem Programm. Im Trio konnten sich die Trompeten, ganz dem Titel entsprechend, in Szene setzen. Die kleinen Stimmungstrübungen störten das Publikum wenig und man klatschte zur bekannten Melodie munter mit. Zum Abschluss vor der Pause spielten die Grosser Musikantinnen und Musikanten noch den bekannten Marsch Saluto Lugano von Siegfried Rundel.

Plötzlich dunkel

Nach der Pause wurde es im Saal plötzlich dunkel und lautes Donnern war zu hören. Fünf Personen mit Stirnlampen machten sich auf der Bühne zu schaffen. Nach dem Konzertprogramm musste jetzt das Stück Thunderstorm aufgeführt werden. Tatsächlich spielten die Schlagzeuger Fabian Gunz, Raphael Burkard, Daniel Lienert, Sepp Birchler und Jonas Kälin das Stück Gewittersturm mit ihren verschiedenen Instrumenten wie Congas, Bongos, kleine Trommel, grosse Trommel, TomTom in überzeugender Weise. Im Dunkeln mit den blinkenden Stirnlampen ähnelte die Stimmung tatsächlich einem Gewitter. Nicht zuletzt hatte Jonas Kälin dieses Stück für Perkussion selber komponiert. Mit The Washington Post, dem weltbekannten Marsch von John Philipp Sousa, eröffneten die Grosser Musikanten den zweiten Konzertteil. Die differenzierte Dynamik und der gute Klangausgleich bewiesen, dass diese Musik auch den Musikantinnen und Musikanten gefiel. Im Medley von Kurt Gäble mit dem Titel Rock it wurde das Publikum in die guten alten Zeiten der Rockmusik zurückversetzt. Dem Schlagzeugregister der Feldmusik Gross merkte man die Freude in diesem Stück an. Es bestach durch eine gute Rhythmik. Ebenso gefiel es dem Publikum und es verlangte eine Wiederholung. Mit The Floral Dance, also dem Blumentanz, folgte ein eher gemütliches aber dennoch gehörfälliges Stück. Beim Börse Ländler von Carlo Brunner konnten sich einmal mehr einige Solisten präsentieren. Mit Sepp Kälin und Sepp Gyr auf den Alphörnern und Ramona und Roger Kälin auf den Klarinetten, begleitet von der Feldmusik, konnten sie der Notenspenderin Helen Wenger eine grosse Freude bereiten. Sie konnte dieses Jahr einen runden Geburtstag feiern und so machte sie nicht nur der Feldmusik ein Geschenk sondern sich selber ein Geburtstagsständchen. Zur Kutschenfahrt wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer beim nächsten Stück eingeladen. Mit der Aemmitaler Rösslifahrt ging's über Stock und Stein. Dass die Kutsche nicht losfahren konnte ohne die zwei angemeldeten älteren Damen, war natürlich jedem klar. Zum Schluss vom Konzert kam noch ein Marsch vom bekannten Komponisten Julius Fucik zur Aufführung. Die lustigen Dorfschmiede, wie der Marsch hiess, wurde auch am kantonalen Musikfest in Seewen aufgeführt. Die gute Dynamik und ein passend gekleideter Daniel Lienert als Schmied am A

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.11.2010

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