Hofft auf Stimmen aus Ausserschwyz: Sandrina Grab. Bild Irene Lustenberger
Hofft auf Stimmen aus Ausserschwyz: Sandrina Grab. Bild Irene Lustenberger

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An Erfahrung gewinnen

Sandrina Grab aus Schindellegi möchte die Schweiz am Eurovision Song Contest vertreten.

Fast 160 Interpreten haben auf www.srf.ch/ eurovisionplattform ein Video hochgeladen. Alle haben nur ein Ziel: Sie wollen die Schweiz im kommenden Jahr am Euro-vision Song Contest (ESC) vertreten. Unter den Bewerbern befindet sich auch Sandrina Grab aus Schindellegi.

Die 28-Jährige hat ihre selbstgeschriebene Ballade «Ich wünsche dir» eingereicht und ist eine der wenigen Bewerber, die in Mundart singt. «Warum müssen wir Schweizer immer in Englisch singen? Andere Interpreten singen auch in ihrer Landessprache», stellt die Höfnerin in den Raum. Sie lebe nach dem Motto «Wer nicht wagt, gewinnt nicht».

«Ich will authentisch sein»

Nach dem Plan, sich für den ESC zu bewerben, nahm Sandrina mit Peter Keiser, dem Bassisten von Gölä, Kontakt auf. Dieser zeigte sich vom Song der Schindelleglerin begeistert und holte seinen Bruder, Gölä-Schlagzeuger Walter Keiser, sowie den Gitarristen Manuel Grüter, ebenfalls Profimusiker, ins Boot. Fünfter im Bunde ist Schöff Röösli, Pianist in Carlo Brunners Superländlerkapelle. «Innert drei Wochen haben wir den Song im Balik-Studio im Toggenburg aufgenommen und das Video gedreht», erklärt die selbstständige Kosmetikerin und Sängerin. «Ich wollte mich für das Video nicht verstellen. Deshalb kam das Drehteam ins Studio und hat uns bei den Aufnahmen gefilmt», sagt sie. Überhaupt sei ihr wichtig, authentisch zu sein, ihre eigenen Songs zu schreiben und sich nicht in ein Schema pressen zu lassen.

Bekannte Namen

Unter den Bewerbern finden sich bekannte Namen wie Salvo, Schlagersänger Leonard, Ex-«DSDS»-Kandidatin Vanessa Krasniqi oder Jungstar Lisa Stoll mit ihrem Alphorn. «Ich bin eine Newcomerin für die Schweiz und kann nur an Erfahrung gewinnen», sagt Sandrina. Neun Kandidaten dürfen am 30. November ihren Song vor einer Experten-Jury vortragen. Drei davon – plus zwei von RTS und einer von RSI – qualifizieren sich für die Live-show vom 1. Februar in Kreuzlingen, in der dann der Schweizer Teilnehmerfür den ESC in Kopenhagen ermittelt wird.

«Wage grossen Schritt»

«Man kann nichts verlieren, wenn man etwas auf die Beine stellt, sondern nur an Erfahrung gewinnen. Wenn es nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter. Ich wage mit meinem Mundartsong einen grossen Schritt und hoffe, dass meine Arbeit den Leuten gefällt und sie mich dabei mitVoten unterstützen. Das wäre natürlich grossartig», hält Sandrina fest. Und eines ist sicher: Im kommenden Jahr werden sie und ihre Band ein zweites Album herausgeben.

Für Sandrina kann noch bis zum 18. November kann abgestimmt werden auf

www.srf.ch/eurovisionplattform



Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

06.11.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/akuWRQ