Ein Leben für die Blasmusik: Kommissionspräsident Konrad Bürgler und Gemeinderätin Gerda Heinzer überreichten Josef Heinzer (rechts) den Kulturanerkennungspreis der Gemeinde Illgau. Bild Guido Bürgler
Ein Leben für die Blasmusik: Kommissionspräsident Konrad Bürgler und Gemeinderätin Gerda Heinzer überreichten Josef Heinzer (rechts) den Kulturanerkennungspreis der Gemeinde Illgau. Bild Guido Bürgler

Nachrichten

Anerkennungspreis für Heinzer

Seit über 50 Jahren dirigiert Josef Heinzer die Feldmusik Illgau. Nun erhielt er für die geleisteten Dienste im Blasmusikbereich den Anerkennungspreis der Gemeinde Illgau.

Josef Heinzer (79) zeigte sich am Güdelmontagnachmittag überrascht und erfreut, als ihn die Kulturkommission mit dem Anerkennungspreis der Gemeinde Illgau auszeichnete. Kommissionspräsident Konrad Bürgler hielt die Laudatio und schilderte der Sennenkilbi-Festgemeinde einige Meilensteine aus der langen Musikantenlaufbahn des «Neuheim- Seff». 1948 trat Josef Heinzer als 15-Jähriger der Feldmusik Illgau bei, 1953 absolvierte er als Militärtrompeter die Rekrutenschule. 1961 übernahm er den Dirigentenstab der Feldmusik Illgau.

Immer treu im Amt

Diesem Amt ist «Seff» bis heute treu geblieben, obwohl ihm der Verein nie einen Lohn bezahlen konnte. In seiner Freizeit hat der ehemalige Landwirt, Schulhausabwart und Schulkoch viele Jungbläser ausgebildet und in die Feldmusik integriert. 2008 erhielt Heinzer die wohl grössteAuszeichnung, die einem Blasmusikanten verliehen wird: Die goldene Verdienstmedaille des internationalen Musikverbandes CISM für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit. Nun ehrte die Gemeinde Illgau den langjährigen Dirigenten für seine «grosse, uneigennützige Arbeit» mit dem Anerkennungspreis.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

22.02.2012

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schwyzkultur.ch/4pEYRR