Obwohl der letzte Turm der Arther Letzimauer vor über 200 Jahren abgerissen wurde, gab es viel Interessantes über Arth zu erzählen.
Obwohl der letzte Turm der Arther Letzimauer vor über 200 Jahren abgerissen wurde, gab es viel Interessantes über Arth zu erzählen.
Goldau hat seit dem Bergsturz vor über 200 Jahren eine grosse Veränderung erfahren.
Goldau hat seit dem Bergsturz vor über 200 Jahren eine grosse Veränderung erfahren.

Nachrichten

Arth und Goldau auf Kultur-Spur

Gut 30 Interessierte liessen sich in Goldau von Rolf Huber und in Arth von Regula Diener auf historischen Kulturspuren durch die Dörfer führen.

Grundlage für die Führungen war das 1998 von der Gemeinde herausgegebene Büchlein «Kultur-Spur», das demnächst überarbeitet und aktualisiert werden soll. Auf den geführten Wanderungen liessen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Rolf Huber und Regula Diener nicht nur an schöne Aussichtspunkte – wo dieAugen manch Unerwartetes entdecken konnten – führen, sondern wurden auch mit verschiedenen Generationen bekannt gemacht.

Vor-,Nach- und Neuzeit

So gab es Spannendes zu hören in den Bereichen «Vorzeit» (Epoche vor dem Goldauer Bergsturz), «Nachzeit» (die unmittelbare Phase danach) und «Neuzeit» (heutige Situation). So war etwa zu erfahren, dass der Ortsteil «Bischofshusen» wohl nichts mit einem Bischof zu tun hat, das «Wybärgli» aber so heisst, weil hier – noch vor dem Bergsturz – vermutlich einmal Reben gewachsen sind. Und auch wenn der letzte Turm der Arther Letzimauer schon 1805 abgerissen worden war, so gab es zum damaligen Schutz des Standes Schwyz doch viel Interessantes zu erfahren.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

19.04.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/DeJC8V