Präsident Franz Lacher dankt der Jubilarin Erika Kälin für die 30 Jahre Mitsingen im Chor. Foto: zvg
Präsident Franz Lacher dankt der Jubilarin Erika Kälin für die 30 Jahre Mitsingen im Chor. Foto: zvg

Nachrichten

Auch 2011 ein vielfältiges Programm

Der Samstag in der Meinradsoktav ist das fixe Datum der GV des Kirchenchores Egg. Dazu gehört auch das vorherige Singen eines Amtes.

So versammelten sich die Sängerinnen und Sänger am letzten Samstagmorgen in der Etzelkapelle, um zusammen mit Pater Alois Kurmann den Gottesdienst zu feiern. Zur Ehre Gottes und des heiligen Meinrad sang der Chor die «Deutsche Messe» von Michael Haydn. In der Predigt erinnerte Pater Alois daran, wie der hl. Meinrad vor mehr als 1150 Jahren hier und im Finstern Wald gelebt und gebetet hat. Wie Abraham ist er der Stimme Gottes gefolgt und wurde dadurch zum Segen für unzählige Ratsuchende. Noch heute strömen Tausende nach Einsiedeln und erflehen den Rat, die Hilfe und den Segen Gottes. Und alle, die an diesem Gottesdienst teilnehmen, sollen den Frieden und den Segen Gottes mit heimnehmen in ihre Familien, in die Gemeinden.

GV im Restaurant St. Meinrad

Nach dem Gottesdienst wechselte man ins Restaurant St. Meinrad. Im Georgssaal hatte es Platz und die nötige Ruhe, um die GV zu halten. Als alle mit Getränken bedient waren, eröffnete Präsident Franz Lacher die 83. Hauptversammlung. Die Vereinsmitglieder waren vollzählig anwesend. Zügig führte der Präsident durch die Traktanden. Die Aktuarin Annemarie Kälin verlas das ausführliche Protokoll der letzten GV. Dieses erinnerte an Begebenheiten im Jahre 2009. Die Kassierin musste leider eine Vermögensverminderung bekannt geben. Trotzdem, es hat noch Geld in der Kasse! Der Präsident begann seinen Jahresbericht mit der Frage: «Haben wir im vergangenen Jahr erreicht, was wir uns an der letzten GV vorgenommen haben?» Seine Schlussfolgerung fiel positiv aus. Die Messe von Charles Gounod, die neu einstudiert wurde, konnte man am Patrozinium mit Unterstützung von einigen Mitgliedern des Kirchenchores von Bennau überzeugend aufführen. Auf der Orgel begleitete Heidi Sangiorgio den Chor, so dass sich Chorleiter Paul Brandenberg voll auf das Dirigieren konzentrieren konnte.

Elfmal ein Amt gesungen

Im Weiteren sang man, ausser im Ferienmonat Juli, jeden Monat ein lateinisches Amt. Dazu kamen die zwei lateinischen Vespern am Meinradstag und am Sonntag in der Oktavwoche und das Singen an Beerdigungsgottesdiensten. Um diese Gesänge ansprechend darbieten zu können wurde, ausser in der Ferienzeit, wöchentlich geprobt. Natürlich durfte auch das Gemütliche nicht fehlen. So unternahmen die Sänger am 28. August ihre Vereinsreise, des schlechten Wetters wegen nicht auf den Pilatus, sondern mit dem Schiff nach Bauen und dann nach Luzern. Am ersten Adventssonntag war kantonale Delegiertenversammlung in Lauerz, an der Kassierin Erika Kälin für ihr 30-jähriges Mitsingen im Chor geehrt wurde. Mit einem herzlichen Dank an alle, besonders auch an die Gastsänger von Einsiedeln, endete der Präsident seinen Jahresbericht. Der Chorleiter Paul Brandenberg durfte von sehr fleissigem Probenbesuch berichten. Bei den 58 Auftritten und Proben haben fünf Vereinsmitglieder nie gefehlt. Sie erhielten dafür eine Auszeichnung. Neun weitere, die nur wenige Male fehlten, durften ebenfalls eine kleine Auszeichnung entgegennehmen. Im laufenden Jahr 2011 möchte der Chorleiter wieder jeden Monat ein Amt halten. Neue Sachen zu lernen, hat er sich nicht vorgenommen. Besonders üben möchte er die Choralmesse «Missa dei Angelis». Auch hofft er, falls in einer Singmesse genügend Chormitglieder anwesend sind, ein vierstimmiges Kirchenlied singen zu können.

Mutationen

Unter dem Traktandum Mutationen musste Präsident Franz Lacher den Austritt von Sopransängerin Margrit Auf der Maur bekannt geben. Sie kann nach mehr als 30 Jahren gesundheitshalber nicht mehr mitmachen. Alle bedauern dies sehr, und der Präsident wünscht ihr noch viele gute Jahre. Leider galt es letztes Jahr auch Abschied zu nehmen von ehemaligen Chormitgliedern. Im besonderen erwähnte Franz Lacher den langjährigen Vereinspräsidenten Josef Baumann-Züger. Auch Adelrich Marty hatte einige Jahre im Chor mitgesungen. Mit einem Gebet, das Pfarrer Pater Gerhard Stoll betete, dachten wir an die Verstorbenen. Ein erfreulicheres Traktandum war die Ehrung der Kassierin Erika Kälin, die

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.01.2011

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schwyzkultur.ch/GkkHgH