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Aus Abfall wurde Kunst

Diese Idee war für den Altendörfler Künstler Fritz Kempf wortwörtlich Gold wert. Mit seinem selbst kreierten Windlicht setzte er sich bei einem Wettbewerb gegen 269 Konkurrenten durch.

Niemand würde einen Baustellendraht als besonders schön bezeichnen. Doch der Märchler Künstler Fritz Kempf weiss, dass aus unscheinbaren Abfällen durchaus Kunst entstehen kann. Dieses Motto begleitet den gebürtigen Urner durch sein künstlerisches Schaffen und wurde von der «SonntagsZeitung» anlässlich ihres «Windlicht-Wettbewerbs» (siehe Box) mit dem ersten Platz gewürdigt. Sechs Stunden Arbeit «Meine Frau meldete mich Anfang Jahr für den Wettbewerb an», erinnert sich der Altendörfler. Sogleich begann der pensionierte Garagist, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen: «Ich hatte viele Ideen, fertigte zahlreiche Skizzen an und konnte mich schliesslich gar nicht für ein Projekt entscheiden », erklärt Kempf schmunzelnd. Entschieden hat er sich für ein Windlicht aus Abfallmaterialien, «die ich unter anderem auf der benachbarten Baustelle fand», ergänzt der Märchler. Während sechs Stunden fügte er in aufwendiger Arbeit Draht an Draht. Entstanden ist ein Werk, dass sich gegen 269 Mitbewerber durchsetzten konnte. «Besonders die speziellen Schatten, die das Windlicht im Dunkeln wirft, gefallen mir», freut sich der Altendörfler über das Ergebnis. Kreativität gefragt Anlässlich der «Giardina Zürich» suchte die «SonntagsZeitung » nach den besten Windlicht-Kreationen. «Die einzige Regel war, dass die Grösse des Windlichtes die Masse 20 x 20 x 20 cm nicht überschreiten soll», erklärt die Wettbewerbsverantwortliche Nadia Stefanizzi. Aus 270 eingegangenen Windlichtern wählte die Jury 25, aus welchen die Leserschaft im Online-Voting ihre Lieblinge wählten. March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

24.03.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/Z1jNkW