Eine Tierfreundin: Sunita Abplanalp hält eine ihrer geliebten Katzen im Arm. Bild Dominique Goggin
Eine Tierfreundin: Sunita Abplanalp hält eine ihrer geliebten Katzen im Arm. Bild Dominique Goggin

Nachrichten

Berufswunsch Violine-Solistin

Nach zwei Jahren hat Sunita Abplanalp aus Immensee die Talentklasse im «Rubiswil» in Ibach-Schwyz abgeschlossen. Die inzwischen 14-Jährige besucht neu das Musik- und Sportgymnasium in Luzern. Ihr Berufsziel ist Violine-Solistin.

Gemeinsam an die Spitze – zusammen mit weiteren zehn Mädchen und acht Buben hatte Sunita im August 2007 den Unterricht in der als Projekt neu gestarteten Talentklasse auf Sekundarstufe 1 begonnen. Damals als Einzige im Bereich Musik. «Mir gefiel es sehr gut, schulisch und vom Klassenklima her. Es brauchte viel Selbstständigkeit.» Zweimal wöchentlich dauerten die Lektionen bis 15 Uhr, es gab drei freie Nachmittage. Sunita spielt Klavier und Violine, und die sportlich orientierten Schulkolleg/innen besuchten die Spezialklasse dank guten Leistungen in Fussball, Tennis, Reiten oder auch Eishockey oder Eiskunstlaufen.

Erfolgreich am Jugendmusikwettbewerb

Sensationell – der Teenager hatte im Frühjahr 2008 beim Zentralschweizer Jugendmusikwettbewerb den 1. Preis für Violine mit dem Prädikat «Höchstleistung » erspielt. Auf dem Klavier schaffte sie den 2. Preis mit der Beurteilung «ausgezeichnet».

Seit August in Luzern

Seit Ende August besucht Sunita mit 24 Mitschülern das Musik- und Sportgymnasium am Luzerner Alpenquai. Mit dem Töffli gehts nach Küssnacht und per Zug und anschliessend per Bus zur Schule. «Alles ist gut organisiert und klar geregelt. In Luzern gibt es diese Schule schon lange. Schwyz war ein Pilotprojekt. In meiner Klasse – ich spiele Violine und Klavier – sind acht Leute spezialisiert auf Cello, Querflöte, Oboe,Trompete, Harfe und Musical.» Und Sportliche, die dem Tennis, Fussball, Hand- und Volleyball, Schwimmen, Leichtathletik, Pingpong, Golf sowie Eiskunstlaufen und auch Schiessen frönen. «Auch eine Krafttraininganlage steht zur Verfügung. Am Montag lernen die Gymischüler Französisch, Englisch, Sport, Mathematik und Religionskunde. «Wir befassen uns gerade mit dem Islam.» Mittwochs stehen Deutsch, Englisch, Sport sowie Zeitgeschichte und -geschehen auf dem Stundenplan, und donnerstags u. a. Biologie. Nach Geschichte, Mathe und Deutsch sowie einer Klassenstunde, wo Schulreisen etc. besprochen werden, endet der Freitag schon am Mittag.

Berufsziel bekannt

«Vor der Matura möchte ich die Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule Luzern schaffen. Wenn ich den Bachelor und anschliessend den Master bestehe, wäre ich mit 21 Jahren fertig», so die am 3. Februar 1995 Geborene.

Viel unterwegs

Für ihr Berufsziel Violine-Solistin ist Reisen angesagt. Kürzlich hat sie sich mit ihrer Violine für den internationalen Meisterkurs Astona International für spezielle Talente qualifiziert. Mit dem Jugendsinfonieorchester spielt sie in Graubünden, später in Bonn (D), und am 22. November nimmt sie am Gersauer Herbst teil. Auch in Kirchen spielt sie meist gerne. «Wenn es nicht allzu sehr hallt und kalt ist. Ich musste schon bei 12 Grad spielen.» Die Hochbegabte hat im April 2010 gar zwei Auftritte im Sunshine-State Florida in den USA. Und daheim geniesst sie derzeit den Garten und betreut die beiden Katzen und Schildkröten.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.09.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/JkbCKA