In voller Konzentration: Die Cellisten des Orchesters «con brio». Bild Verena Blattmann
In voller Konzentration: Die Cellisten des Orchesters «con brio». Bild Verena Blattmann

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«Con brio» hat sich in die Herzen der Zuschauer gespielt

Bezaubernde Musik geniessen und dabei erst noch helfen – dies konnten die Besucher des Benfizkonzerts zur Unterstützung eines Berufsschulprojekts in Nepal, organisiert vom Lions Club Etzel. Das Orchester «con brio» konzertierte zu diesem Zweck am Samstagabend in der Mehrzweckhalle Riedmatt in Wollerau.

«Mut, Kraft, Handlungsbereitschaft und Treue. Diese Eigenschaften des Löwen sind für uns die Grundpfeiler für unser Handeln», erklärte Walter Gremminger, Präsident des Lions Club Etzel bei seiner Begrüssung. Getreu ihrem Motto «Wir dienen» organisierte der Club dieses Konzert, dessen Erlös dem Berufsschulprojekt Lamjung Skill-Campus in Besi Sahar zu Gute kommt. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt des «Freundeskreises Schweiz-Nepal» und der Stiftung «Helfen mit Herz» aus Galgenen.

Musikalische Reise

Moderatorin Michèle Schönbächler nahm dann das Publikum mit auf eine musikalische Reise. Dies tat sie äusserst kompetent und mit viel Charme. Der musikalische Leiter des Orchesters «con brio», in der Person von Mathias Elmer, entpuppte sich als brillanter «Reiseleiter», der seine Musiker sicher, mit Temperament und Feingefühl durch Ungarn und Italien begleitete und schlussendlich wieder zurück an den Ausgangspunkt der Reise, in die Donaustadt Wien zurückführte. Bekannte Wiener Melodien der Gebrüder Strauss und anderer Komponisten dieser Zeit umfasste das Programm. Die lieblichen, schmeichelnden, mit «Wiener Schmäh» behafteten, bis temperamentvollen Melodien bezauberten und begeisterten die Zuhörer.

Harmonisch interpretiert

Im zweiten Programmteil trat Orchester und Publikum die musikalische Heimreise an. Das Orchester vermochte sich noch zu steigern und spielte sich endgültig in die Herzen der Zuhörer. Der Ungarische Tanz No. 5 von Johannes Brahms vereinte alle durchlebten Emotionen dieses Konzerts, wunderbar und harmonisch gespielt und interpretiert durch das Orchester. Mit dem wohl berühmtesten Wienerwalzer «An der schönen blauen Donau» von Johann Strauss’ Sohn endete der offizielle Konzertteil. Langanhaltender, tosender Applaus veranlasste das Orchester zu zwei Zugaben. Mit der Annen-Polka kamen die Zuhörer nochmals in den Genuss einer lieblichen Strauss-Melodie. Wie bei den Wiener Philharmonikern am Neujahrskonzert, so endete auch dieses Konzert.

Marchn-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

31.05.2010

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schwyzkultur.ch/iWrr9x