Stefanie Heinzmann lebt trotz ihres Erfolges in Deutschland noch stets im Wallis.
Stefanie Heinzmann lebt trotz ihres Erfolges in Deutschland noch stets im Wallis.

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«Das Fach Glück fasziniert mich»

Soul-Sängerin Stefanie Heinzmann singt im Mythensaal des Seehotels Waldstätterhof. Sogar ihre Eltern reisen an den Anlass des «Gersauer Herbstes».

Mit Stefanie Heinzmann sprach Nicole Auf der Maur

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Brunnen denken?

Ich habe das Gefühl, diesen Ort bereits gut zu kennen, da ich so viel durch Brunnen fahre. Wenn ich aus dem Wallis nach Zürich fahre, komme ich hier vorbei. Und jedes Mal denke ich: Brunnen ist ein so wunderschöner Ort. Hier könnte ich leben.

Haben Sie schon mal haltgemacht?

Ich habe kürzlich das Theresianum in Brunnen besucht. Mein Bruder und mich hat das Fach «Glück» fasziniert. Wir wollten mehr darüber wissen und konnten in den Unterricht Einblick erhalten.

Wie kam es zum Konzert am «Gersauer Herbst»?

Das war eine normale Anfrage über meine Bookingagentur. Es hat nichts gegen dieses Engagement gesprochen (lacht).

Sie treten im Rahmen des «Gersauer Herbstes» im Seehotel Waldstätterhof auf. In einem altehrwürdigen Saal unter KronleuchterEinfall. Ein spezieller Anlass?

Total. In solchen Räumen zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes. Das schätze ich so an meinem Job: Ich kann Orte und Räume entdecken, die ich sonst nie gesehen hätte.

Wussten Sie, dass in den Vorjahren Sina, Patent Ochsner und Caroline Chevin vor Ihnen am «Gersauer Herbst» im «Waldstätterhof» spielten?

Nein. Ah, cool! Das freut mich.

Ihre Eltern reisen sogar in Brunnen an?

Ja, wenn ich so nah spiele, versucht meine Familie immer, an meine Konzerte zu kommen.

Werden Sie in Brunnen übernachten?

Ja, wir werden gleich im Seehotel Waldstätterhof übernachten und Brunnen geniessen.

Wieso sollen die Brunnerinnen und Brunner und die sonstige Bevölkerung an Ihr Konzert kommen?

Wer Lust auf Musiker hat, die Spass haben an ihrem Job und Musik von Herzen machen, ist an unserem Konzert genau richtig. Wir stehen seit sieben Jahren miteinander auf der Bühne und sind eine richtige Familie geworden. Wir schätzen das sehr, miteinander auf der Bühne stehen zu können und unser Herzblut auszuleben.

Auf Ihrer Homepage ist ein einziges Konzert aufgeführt, jenes in Brunnen. Wieso läuft momentan tourneemässig nichts?

Wir hatten in letzter Zeit nur ein paar kleinere unplugged Gigs, weil wir an einem neuen Album arbeiten. Wir sind mitten in den Studio-Aufnahmen. Zwei Wochen in Berlin, zwei Wochen in London, dann wieder zwei Wochen in Köln. Wir reisen viel hin und her. Und es ist mega spannend. Es ist bereits zweieinhalb Jahre her, seit mein letztes Album erschienen ist. Jetzt ist es an der Zeit, ein neues rauszubringen. Ich bin mega happy.

Wann erscheint das neue Album?

Voraussichtlich wird es im März erscheinen. Man weiss jedoch nie, ob das genau so sein wird.

In welche Richtung geht das Album?

Stefanie Heinzmann wird man auf dem Album auf jeden Fall erkennen. Wir entfernen uns etwas vom extremen Motown-Sound. Das Album tönt erdiger, hat teilweise sogar elektrische Sounds drin. Ich möchte mit jedem neuen Album auch neue Dinge ausprobieren.

Wie leben Sie?

Ich lebe bei meinen Eltern im Wallis. Es gibt Phasen neben der Tournee, in denen ich viel daheim bin. Ich war zum Beispiel auch zu Hause, während ich Jurymitglied bei «The Voice of Switzerland» war.

Wie sieht ein normaler Tag von Ihnen aus?

Einen normalen Tag gibt es bei mir nicht. Auf Tour ist jeder Tag etwas anders. Wenn ich frei habe, kann es vorkommen, dass ich den ganzen Tag schlafe.

Können Sie noch unerkannt herumlaufen?

Ich bin nicht wahnsinnig angestrengt, was dies betrifft. In der Schweiz geschieht das Erkanntwerden auf einer extrem lieben Ebene.

Hat das Engagement als Jurymitglied von «The Voice of Switzerland» ihren Bekanntheitsgrad in der Schweiz verändert?

Es erkennen mich viel mehr Menschen. Ich werde sehr viel auf «The Voice» angesprochen – vor allem auch von Kindern und Jugendlichen. Auch habe ich während der Drehzeit viel Post erhalten. Ganz viele liebe Briefe.

Können Sie gut von der Musik leben?

Ich lebe (lacht). Ich habe natürlich kein festes monatliches Gehalt, ich muss ständig dranbleiben, dass ich Konzerte spielen kann. Auch Projekte sind für mich finanziell wichtig. Aber mi

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.11.2014

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schwyzkultur.ch/MSRW81