Künstlerin Dorli Kläger (rechts) und Laudator Beat Santschi standen im Mittelpunkt der Vernissage. Foto: Konrad Schuler
Künstlerin Dorli Kläger (rechts) und Laudator Beat Santschi standen im Mittelpunkt der Vernissage. Foto: Konrad Schuler

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Detailtreue und Idylle gewürdigt

Zum x-ten Male stellt Dorli Kläger in Oberiberg ihre idyllischen Bilder aus. Rund 40 Personen wohnten der von Laudator Beat Santschi geführten Vernissage im Metzgerstübli bei und zeigten sich erfreut über die Kunstwerke.

«Dorli Kläger müsste eigentlich ihre Bilder nicht mehr signieren, man sähe es auch so, dass es ein Kläger-Bild ist. Sie hat ihren eigenen, speziellen Stil gefunden», führte Laudator Beat Santschi aus. «Jedes Bild von ihr hat eine eigene Geschichte. Dorli Kläger muss man weder in der Region noch im Toggenburg vorstellen. Seit 31 Jahren verfolge ich die künstlerische Arbeit von ihr.» Und weiter meinte Santschi: «Im besten Gourmetlokal der Innerschwyz bei Franz Wiget im Adelboden hängen ausschliesslich Kläger-Bilder. Ich weiss, wie viel Kraft und Willen es bei beiden braucht, um das Niveau auf dieser Höhe zu halten.»

Durch das Bild inspiriert

Der Laudator konnte unter den vielen gut gelaunten Gästen auch Gemeindepräsident Eduard Holdener willkommen heissen. Im prall gefüllten Restaurant Metzgerstübli las Beat Santschi die Geschichte vom Bild mit dem Esel vor. In Anspielung auf ein Bild von Dorli Kläger hat er diese Geschichte verfasst. Vielleicht wird in den nächsten Jahren ein Bilderbuch mit dieser Geschichte und den wunderschön gemalten Bildern von Dorli Kläger viele Kinderherzen erfreuen. Schalk dringt durch «Was ich an den Bildern von Dorli Kläger vor allem schätze, ist ihr Schalk.» Die ehemalige Wirtin von Restaurants im Ybrig und in Mosnang investiert viel Zeit in ihre Werke, welche besondere Ereignisse aus dem bäuerlichen Dorfleben zeigen.

Viel Liebe zumDetail

Ihre Spezialität zeichnet sich durch die mit viel Liebe zum Detail gezeichneten Landschaften, Tiere und Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs aus. Ihre Bilder berichten von Heimat und heiler Welt. Die Objekte und Figuren in Klägers Bildwelten treten dem Betrachter zunächst äusserst naturalistisch entgegen. Rund 30 Werke entstehen bei Dorli Kläger jährlich. Etwa die Hälfte der Motive haben ein reales Vorbild. Die andere Hälfte entspringen ihrer Phantasie. Das Malen ist ihr Hobby und ihre Art, ihre Persönlichkeit auszuleben. Die idyllischen Bilder sind im Metzgerstübli in Oberiberg noch bis Ende Januar 2011 zu bewundern.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

05.01.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/RLJ9g1