Maja Brunner hat mit den Amigos (links Bernd Ulrich, rechts Karl-Heinz Ulrich) eine gemeinsame Single veröffentlicht. Bild zvg
Maja Brunner hat mit den Amigos (links Bernd Ulrich, rechts Karl-Heinz Ulrich) eine gemeinsame Single veröffentlicht. Bild zvg

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Die Amigos holen Maja Brunner ins Boot

Die Schindelleglerin Maja Brunner hat zusammen mit den Amigos eine Single veröffentlicht. Diese heisst «Spiegelbild» und handelt vom Altern.

Fünf Jahrzehnte Bühnenerfahrung, mehr als fünf Millionen verkaufte Alben, 64 Gold-, 25 Platin und eine Doppel-Platin-Auszeichnung sowie einen Echo – die Amigos sind das erfolgreichste Schlager-Duo Europas. Ende Juli haben die Brüder Bernd (66) und Karl-Heinz Ulrich (68) ihr neues Album «Zauberland» veröffentlicht. Für die Schweizer Edition haben die beiden Deutschen ein besonderes Zückerchen parat: Sie spannen mit Maja Brunner zusammen. «Sony Schweiz hat mich angefragt, ob ich mit den Amigos ein Duett – besser gesagt ein Trio – aufnehmen wolle», erklärt die Schindelleglerin. «Ich kenne Bernd und Karl-Heinz durch meine Interviews bei der ‹Musik-Welle› und finde die beiden sehr sympathisch», führt sie aus. Zudem habe ihr das Lied sehr gut gefallen. Maja Brunner gilt als temperamentvoll, die Amigos als ruhig. Passt das zusammen? «Auf den ersten Blick klingt das merkwürdig, das stimmt. Aber genau diese Mischung der unterschiedlichen Persönlichkeiten wollte ich ausprobieren.»

Sportlich und beruflich aktiv

Das Lied, das die Höfnerin und die beiden Hessen eingesungen haben, trägt den Titel «Spiegelbild» und handelt vom Altern. «Ich habe kein Problem mit dem Älterwerden und ich habe nie ein Geheimnis aus meinem Alter gemacht », hält die 66-Jährige fest. «Wenn man zufrieden ist, strahlt man das auch aus», ist sie überzeugt. Und «ich bin gesund, das ist das Wichtigste». So versteht sie auch nicht, dass sich Gleichaltrige unters Messer legen. «Dadurch wird man auch nicht jünger.» Zudem brauche sie die Mimik beim Theaterspielen. Man merkt, Maja Brunner nimmt Udo Jürgens’ Lied «Mit 66 Jahren» ernst. So war sie vor wenigen Wochen Teil der SRF-Tanzshow «Darf ich bitten? ». «Seit meinem Sieg beim ‹Grand Prix der Volksmusik› vor 30 Jahren hatte ich nie mehr so viele Rückmeldungen. Denn dass ich singe und Theater spiele, weiss man. Aber dass ich tanze, war für die Leute etwas Neues.» Brunners Teilnahme an der Tanzshow hat ihr den Anstoss gegeben, sich sportlich zu betätigen. «Etwas, das ich in meinem Leben noch nie gemacht habe», sagt sie. «Ich gehe zweimal pro Woche in einen Salsakurs, schwimme und laufe viel.» Auch beruflich ist die Sängerin und Schauspielerin voll engagiert: «Mitte September beginnen die Proben für ‹Der schwarze Hecht› im Bernhard-Theater.» Von 7. November bis 4. Februar steht sie mit dem bewährten Ensemble in Zürich auf der Bühne. Dazu kommen die Vorbereitungen für den Lachner Wiehnachts-Zauber, den sie seit Jahren mit ihrem Bruder Carlo und Philipp Mettler mitorganisiert.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Irene Lustenberger)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.08.2017

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schwyzkultur.ch/LMtrFj