Übergabe des Preises an den Präsidenten Peter Kälin und den Dirigenten Ernst May. Foto: zvg
Übergabe des Preises an den Präsidenten Peter Kälin und den Dirigenten Ernst May. Foto: zvg

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Die Feldmusik Bennau gewann einen Preis

Die Feldmusik Bennau durfte am vergangenen Samstag, 21. April, zum ersten Mal am Musikpreis Grenchen teilnehmen.

Der Musikpreis Grenchen wird traditionsgemäss für Blasorchester der Höchstklasse/1. Klasse ausgeschrieben. Die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Die Orchester tragen je ein selbstgewähltes Originalwerk mit einer maximalen Spieldauer von 20 Minuten sowie das Aufgabenstück, die Ouvertüre zur Oper «Le Roi d’Ys» von Édouard Lalo in einer Bearbeitung für Blasorchester von Howard Lorriman der internationalen Fachjury vor. Für deren Besetzung wurden fünf ausgewiesene Experten verpflichtet: Carlo Balmelli (Schweiz), Roman Brogli-Sacher (Schweiz), Holger Bronner (Deutschland), Mario Bürki (Schweiz) und Howard Lorriman (England). Die Reihenfolge der Vorträge wurde unter notarieller Aufsicht ausgelost und den Orchestern am Vorabend des Wettbewerbs mitgeteilt. Die Reihenfolge für Aufgabenstück und Selbstwahlstück wurde separat ausgelost. Die Juroren bewerteten die Vorträge ohne Kontakt untereinander, ohne Sichtkontakt und ohne Kenntnis der Startreihenfolge. Jeder der Juroren vergab für das Aufgabenstück und das Selbstwahlstück je maximal 60 Punkte. Die höchste und die tiefste Punktzahl wurden gestrichen, was ein Maximum pro Orchester für Aufgaben- und Selbstwahlstück von je 180 und insgesamt 360 Punkten ergab. Das Orchester mit der höchsten Punktzahl aus Aufgabenstück und Selbstwahlstück erhielt den Titel «Gewinner Musikpreis Grenchen». Bei Punktgleichheit hätte die Punktzahl des Aufgabenstücks über die Rangreihenfolge entschieden. In der Schweiz gibt es kein anderes Festival, welches sich auf die Durchführung von Wettbewerben für sinfonische Blasorchester in der Höchstklasse/1. Klasse spezialisiert hat. Die Feldmusik Bennau durfte am Vormittag als drittes Orchester mit dem Aufgabenstück auftreten. Nach einer kurzen Mittagspause war die Feldmusik Bennau für das Selbstwahlstück «Heidi und Peter» von Mario Bürki als zweites Orchester an der Reihe. Anschliessend konnten sich die Musikanten dem gemütlichen Teil widmen und den anderen Orchestern zuhören, die Sonne im wunderschönen Parktheater geniessen und einfach als Verein zusammensitzen. Pünktlich um 17.30 Uhr wurde die Rangliste präsentiert. Die drei Blas- orchester der Höchstklasse machten die ersten drei Plätze unter sich aus: 1. Rang La Concordia Fribourg, 2. Rang Symphonisches Blasorchester Kreuzlingen und 3. Rang Feldmusik Jona. Danach wurde es spannend. Die drei Blasorchester aus der 1. Stärkeklasse kämpften um die Plätze 4, 5 und 6. Den 4. Rang besetzte die Stadtmusik Frauenfeld. Die Feldmusik Bennau durfte mit sehr viel Freude den Preis des 5. Ranges entgegennehmen. Den 6. Platz erreichte die Stadtmusik Winterthur. Bepackt mit vielen tollen Erfahrungen als Musikerinnen und Musiker, einem schönen Preisgeld und der Bestätigung, dass es sich lohnt, zusammen in ein Projekt zu investieren, fuhr die Feldmusik Bennau mit dem Car wieder nach Bennau. Nun macht die Feldmusik Bennau kurz Pause, um dann voller Tatendrang die Ständli am Muttertag, den Auftritt am Landmusiktag und die Umrahmung der 1.-August-Feier in Einsiedeln durchzuführen.


Einsiedler Anzeiger / mitg.

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.04.2018

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schwyzkultur.ch/X5u4Hg