Beim Tango formen und inspirieren sich Musik und Tanz gegenseitig. Bild Heidi Peruzzo
Beim Tango formen und inspirieren sich Musik und Tanz gegenseitig. Bild Heidi Peruzzo

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Die Magie des Tangos gespürt

Auf der Bühne des Mehrzweckgebäudes in Wangen wurde am Samstagabend Tango gelebt. Das Spektakel «Flor y Truco» erzählte in Form von Tanz und Musik leidenschaftliche Geschichten um tiefe Gefühle.

Tangomusik, von der vierköpfigen Tangogruppe Palo Verde zum Seufzen schön gespielt, liess die über 100 Zuschauer in die magische Welt des Tango Argentino eintauchen. Ergänzt wurde die mitreissende Musik von acht Tanzpaaren, welche auf der Bühne von den verschiedenen Facetten des Tangos erzählten.

Tango in rot und schwarz

Die Kulturkommission Wangen organisierte das hochkarätige 22-köpfige Ensemble Flor y Truco. Der Tango wurde an diesem Abend in Rot und Schwarz ausgedrückt. In verschiedenen Bildern wurde die Annäherung und die Verschmelzung beim Tangotanzen gezeigt. Die Bühne der Buechberghalle verwandelte sich für kurze Zeit in eine Tangohalle. Das Publikum konnte durch einen Spiegel die Eitelkeiten und Rivalitäten der Damen und Herren vor dem Tanz beobachten. Die rotgekleideten Damen warteten, so wie es sich beim traditionellen Tango gehört, auf die Wahl der Männer im schwarzen Anzug.

Leidenschaft und Melancholie

Mit kecken Blicken und wedelnden Fächern zogen sie den gewünschten Tanzpartner zu sich hin und liessen sich auf das Parkett führen. Tanz und Musik erzählten sarkastisch und witzig von der Leidenschaft, der Melancholie und der Wehmut des Lebens. Das berühmteste Zitat über den Tango kam an diesem fesselnden Abend besonders gut zum Tragen: «Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann.»

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

07.06.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/2t5MwY