Rasanter Beginn unter der Leitung von Edgar Schmid. Bild Paul A. Good
Rasanter Beginn unter der Leitung von Edgar Schmid. Bild Paul A. Good

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Die Roof Groove Big Band brillierte

Die Roof Groove Big Band lud am Dienstag zum Weihnachtskonzert ins Restaurant «Golfpark» in Nuolen.

Die vielen Zuhörer, die am Dienstagabend zum Restaurant «Golfpark» in Nuolen pilgerten, hatten ihr Kommen nicht zu bereuen. Nach dem Sommerkonzert im Juni hatte die Roof Groove Big Band der Musikschule Region Obermarch nun zu einem Weihnachtskonzert eingeladen. Dass der Bandleader Edgar Schmid seine jungen Musikantinnen und Musikanten immer wieder motivieren und zu Höchstleistungen führen kann, zeigte sich an diesem Abend eindrücklich. Schon die erste Nummer mit dem Titel «Apple Honey» des amerikanischen Jass-Klarinettisten und Bandleaders Woody Herman machte das sachkundige Publikum heiss auf die Fortsetzung. Wie immer bei Edgar Schmid war in jedem Stück mindestens eine Solistin oder ein Solist zu hören, manchmal sogar der «Meister» selbst.

Aussergewöhnliche Fingerfertigkeit

Diese Soli wurden samt und sonders brillant gespielt, hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Ein paar Highlights sollen aber nicht unerwähnt bleiben: Der Altsaxofonist Pascal Jost brillierte mit seinem subtilen Spiel in Stücken wie «It’s All Right With Me» oder «Work Song» von Nat Adderley. An der Trompete überzeugten unter anderen Sonja Ott und Max Steiner in Melodien wie «Showtime » oder «Granada Smoothie», seine aussergewöhnliche Fingerfertigkeit an der Gitarre stellte Jesse Koller in «Steampunk» unter Beweis, laut Edgar Schmid das erste Stück von der Roof Groove Big Band aus dem «Heavy Metal »-Genre. Auch Manuel Baumann am Tenorsaxofon konnte sein grosses Können zeigen, stellvertretend sei hier das Stück «Cold Duck Time» erwähnt. Aber auch alle anderen hier nicht erwähnten Solisten begeisterten das Publikum genau so wie die gesamte Band. Dass es Edgar Schmid gelingt, trotz schulisch oder beruflich bedingter Besetzungswechsel das Niveau gleichbleibend hoch zu halten, zeugt vom hohen musikalischen und pädagogischen Können des Bandleaders. Mit «Jingle Bells», solistisch gespielt von Edgar Schmid auf der Posaune und wunderschön begleitet von der Band, ging ein eindrücklicher Konzertabend zu Ende.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Paul A. Good)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

22.12.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/cP21fB