Hoteldirektor Sulzbach (Michi Suter, von links) und Zimmerkellner Erwin Müller (Marco Wiget) helfen dem als Hund getarnten Regierungsrat Häfliger. Tierpflegerin Maja Tobler (Vanessa Gaio) wurde zur Dompteuse in Lack und Leder. Bild: Christoph Jud
Hoteldirektor Sulzbach (Michi Suter, von links) und Zimmerkellner Erwin Müller (Marco Wiget) helfen dem als Hund getarnten Regierungsrat Häfliger. Tierpflegerin Maja Tobler (Vanessa Gaio) wurde zur Dompteuse in Lack und Leder. Bild: Christoph Jud

Nachrichten

Diskretion auf der Theaterbühne

Das Sattler Jugend-Theater unterhält die Besucher mit der Komödie «Diskretion isch Ehresach». Vertuschungen und Lügen sorgen für Stimmung.

Der Jugendverein Sattel (Juvesa) spielt in seiner 34. Theatersaison eine höchst diskrete Geschichte. Die Komödie «Diskretion isch Ehresach» spielt in einem 5-Sterne-Erstklasshotel, in welchem der gegen aussen als hoch moralisch geltende Regierungsrat Alois Häfliger (Marco Wiget) in Diskretion und seinen guten Kontakten zum Hoteldirektor Meinrad Sulzbach (Michi Suter) zwei Fliegen auf einen Streich schlagen will. So möchte er vom russischen Geschäftsmann Igor Popov (Noldi Betschart) einen Koffer mit Bestechungsgeldern in Empfang nehmen und sich dann noch ein Schäferstündchen gönnen. Doch der Russe kommt im falschen Moment, und das «Zimmermädchen», das zwecks des Schäferstündchens eintrifft, wird durch deren naive Schwester, die Tierpflegerin Maja Tobler (Vanessa Giao), vertreten. Die Journalistin Annabell Aschwanden (Tatjana Späni) wittert die Story ihres Lebens und den «Aufstieg» in die Klatschpresse. Zur Not muss der dem Regierungsrat ähnlich sehende Zimmerkellner Erwin Müller (Marco Wiget) einspringen, um einen Skandal zu verhindern. Auch ein Double für Regierungsrat Häfliger (Zeno Schuler) wird eingesetzt. Doch richtig unbequem wird es für den lustgeplagten Magistrat, als dessen Ehefrau Dorothee Häfliger (Nicole Moser) im Hotel auftaucht.

Regie-Jubiläum

Zum zehnten Mal führt Walter «Wädi» Schuler im Juvesa-Theater Regie. Er musste sich auch etwas für die Kinderaufführung einfallen lassen. Nicht alle «Kostüme» sind für die Blicke jugendlicher Besucher geeignet. So mussten einige Passagen in der Nachmittagsaufführung mit speziellen «Kleidertricks» abgeändert werden.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

03.04.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/WFFgG5