Der Frauenchor Fallmasch Mélange besang im Maihofsaal die Liebe. Bild Eveline Corti
Der Frauenchor Fallmasch Mélange besang im Maihofsaal die Liebe. Bild Eveline Corti

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Ein Abend voller Glanz

Die Frauengemeinschaft Feusisberg lud am Samstagabend im Maihofsaal Schindellegi auf den rotenTeppich ein. Aller guten Dinge sind drei: So präsentierten die Frauen nach einem kulinarischen Genuss zwei stimmige Darbietungen des Frauenchors Fallmasch Mélange und des Stimmentänzers Martin O.

«Auf dem roten Teppich fühlt man sich schon ganz besonders», strahlte eine Besucherin des Abends. «Glimmer, Glanz und Stimmentanz» war denn auch das Motto des Frauenchors Fallmasch Mélange. Doch zuvor verwöhnte die Frauengemeinschaft Feusisberg die rund 180 Gäste mit einem Dinner. In der Küche stand die gesamte Familie Altherr, die «unter dem Kochlöffel» von Karin Altherr kochte. Geschickt behielt sie den Überblick über ihre Familie und die vielen Helfer.

Hörgenuss

Nach dem kulinarischen Genuss kam der Hörgenuss. Die elf Damen des Chors Fallmasch Mélange im kleinen Schwarzen, mit Federboa und rotem Lippenstift – ganz im Stil der 1920er-Jahre – nahmen die Zuhörer auf eine Reise mit. Mit der Eisenbahn besuchten sie «Hello Dolly» und kamen nach New York. Mit Adeline Marty am weissen Piano begegneten sie auch der Liebe und einem Gigolo. Dieser besang, dass Frauenblicke einfach unglaublich seien. Darum: «Schau einer schönen Frau nie zu tief in die Augen.» Und schliesslich meinten die Damen: «Nur nicht aus Liebe weinen.»

Von der Federboa zur Krawatte

Martin O. tanzt mit der Stimme und beherrscht eine ganz besondere «Kiste». Er nennt die unscheinbare Holzkiste mit den Buzzern sein «i Holz 7». Modernste Technik ist unter dem Holz versteckt. Mit dem Gerät nimmt Martin O. seinen Gesang und Geräusche auf, und kann sie gewählt wiedergegeben. Klingt einfach, ist aber bei Martin O. ein wahrer Hör- und Sehgenuss: Ein Mann spielt gleichzeitig Schlagzeug, Bass, Trompete und elektrische Gitarre und ist eine gesamte Band.

Geschichtenerzähler

Martin O. erzählt aber auch Geschichten mit dem Gerät und kann ganze Heerscharen von Menschen, Vögeln oderAutos gleichzeitig auf die Bühne bringen. Sein Klangrätsel löste ein Gast im Maihofsaal innert kürzester Zeit. Zeitlich stimmig zur elektrischen Bewegung mit Auto und Fahrrad ahmte der Künstler Elektromobile nach. Am Wohnort von Martin O. am Bodensee würden die E-Bikes in rasantem Tempo um den See radeln. So sei er angefragt worden, ob er ein Geräusch für diese Fahrräder einsenden könne. Dieses würde man dann mittels Technik montieren. Am Bodensee geben die E-Bikes nun ein ganz besonderes Geräusch von sich.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

15.09.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/DQCKQW