Roland Rickenbacher dirigierte die Rigispatzen, die aus Küssnacht nach Morschach angereist waren.
Roland Rickenbacher dirigierte die Rigispatzen, die aus Küssnacht nach Morschach angereist waren.
Richi Schuler als Alphornbläser im Einsatz zusammen mit seinen Morschacher Musikanten. Bilder: Patrick Kenel
Richi Schuler als Alphornbläser im Einsatz zusammen mit seinen Morschacher Musikanten. Bilder: Patrick Kenel

Nachrichten

Ein Mix aus Polka, «Happy Sound» und Schlager

Als Auftakt zum diesjährigen Maifest fand am Donnerstag ein Blaskapellenabend statt. Musikgruppen aus der Region spielten für jeweils 45 Minuten Kompositionen aus ihrem unterschiedlichen Repertoire.

Der Blaskapellenabend war das Gegenteil einer feuchtfröhlichen Bierzelt-Party mit tanzenden Dirndl- und Lederhosen- Trägern. Im Gegensatz zum teilweise bereits im Vorfeld ausverkauften Maifest vom Wochenende waren am Donnerstag auch nicht alle Sitzbänke besetzt, als vier Blaskapellen nacheinander im Zelt aufspielten. Laut Richi Schuler von den Morschacher Musikanten passt Blasmusik jedoch noch gut ins Veranstaltungskonzept, das ans Münchner Oktoberfest angelehnt ist. Zusammen mit den Verantwortlichen vom Swiss Holiday Park, die für die Festwirtschaft sorgten, konnte die Konzertidee verwirklicht werden. Die auswärtigen Gruppen aus der Region (Seedorfer Blaskapelle, Küssnachter Rigispatzen und Dorfspatzen Oberägeri) trugen zu einem vielfältigen musikalischen Programm bei. Geboten wurde ein Mix aus böhmisch- mährischer Polka, «Happy Sound» à la James Last sowie Schlager und moderner Unterhaltungsmusik. Beim Auftritt der Morschacher Musikanten sorgte Richi Schuler auch mit seinen Anmoderationen für gute Laune. Vor dem Stück «Ganz de Bappe» übte er mit dem Publikum einen lautstarken Zwischenruf ein. Zusammen mit dem Schunkeln würde man so gleich ein bisschen an Krankenkassenprämien einsparen, witzelte er. Ob der Blaskapellenabend auch nächstes Jahr weitergeführt wird oder ob es allenfalls einen anderen Konzertabend gibt, steht noch nicht fest.


Bote der Urschweiz / Patrick Kenel

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.05.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/WjH2UW