Der Musikverein Sattel in Aktion: Im Hintergrund kann man auch noch einen «Blues Brother» am Bass erkennen. Bild Florian Joller
Der Musikverein Sattel in Aktion: Im Hintergrund kann man auch noch einen «Blues Brother» am Bass erkennen. Bild Florian Joller

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Ein Musikabend mit Pausenunterhaltung

Am Jahreskonzert des Musikvereins Sattel spielten gleich drei Orchester in der Mehrzweckhalle. Die vielen Gäste konnten sich an Musik sowie auch an viel Kabarett erfreuen.

Den Anfang machte die Bläserklasse «ü16» unter der Leitung von Marcel Betschart und Corinne Burkart. Die Bläserklasse «ü16» ist ein Projekt, das letzten September lanciert wurde. Viele in diesem Orchester hatten bis dahin noch gar keine Musikerfahrung und spielten zum ersten Mal ein Instrument. In diesem halben Jahr konnten sie aber schon hörbare Fortschritte machen. Das junge Orchester präsentierte die drei Stücke «Zero to Hero», «Latin Fiesta» und «The Rainbow Connection».

Jugendmusik Schwyz zu Gast

Durchs Programm führten zwei Kabarettisten vom Jugendverein Sattel (Ju- VeSa). Mit lustigen Einlagen brachten sie das Publikum immer wieder zum Lachen. Sie führten die Jugendmusik Schwyz ein, die noch vor der Pause spielte. Unter der Leitung von Domenico Emanuele hatten auch sie drei Stücke vorbereitet. Bei den eher schnelleren Stücken überzeugte «Gabriels Oboe», mit dem gefühlvollen Oboen- Solo von Selina Lolli. Das Stück «My Name is Nobody» erinnerte wohl viele an die Filme von Terence Hill aus den 70ern. Zum Schluss spielte die Jugendmusik noch das rassige «Fire Dance», von dem die Zuschauer noch eine Zugabe verlangten.

Beeindruckende Perkussionisten

Nach der Pause war es dann Zeit für die Gastgeber aus dem Sattel. Das Thema Blues Brothers zog sich wie ein roter Faden durch ihren Auftritt. Ebenfalls dirigiert von Marcel Betschart, präsentierten sie «Think» und «The Blues Brothers» zu diesem Thema. Auch mit den beiden Stücken «Miller Magic» und «Mack the Knife» begeisterten sie das Publikum. Besonders beachtlich war der Auftritt des Perkussionsregisters. In dem wohl über Monate hin geübten Programm stimmte einfach alles.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.04.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/pn5JTp