Günschäbuur-Sepp (Andy Kälin), von links, Marlen (Tamara Kälin), Moritz Graber (Daniel Kälin), Pia (Eveline Kälin), Franz (Roland Kälin) und der Bock-Buur (Maurus Marty) sorgen auf der Euthaler Theaterbühne für Stimmung. Bild Christoph Jud
Günschäbuur-Sepp (Andy Kälin), von links, Marlen (Tamara Kälin), Moritz Graber (Daniel Kälin), Pia (Eveline Kälin), Franz (Roland Kälin) und der Bock-Buur (Maurus Marty) sorgen auf der Euthaler Theaterbühne für Stimmung. Bild Christoph Jud

Nachrichten

Ein sturer Bauer im Stück «Ums Verreckä Hüroutä»

Das amüsante Stück «Ums Verreckä Hüroutä» lässt das Publikum zwei Stunden lang lachen. Auch die Kinder hatten an der Kinderaufführung riesig Spass.

Das weit über die Region hinaus bekannte Volkstheater am Sihlsee präsentiert seine 50. Aufführung. «Ums Verreckä Hüroutä» lässt im Namen schon erraten, dass es sich um eine lustige Geschichte handelt. Und wie die Schreibweise erklärt, wurde das Stück des Deutschen Autors Josef Mooshofer vom Euthaler Regisseur und Stückbearbeiter Stefan Hensler in den Einsiedler Dialekt übersetzt. Somit klingt es authentisch und passt ideal in die ländliche, bäuerliche Gegend am Sihlsee.

Deftige Wortwahl

An der ersten Aufführung – traditionell in Euthal die Kinderaufführung – waren praktisch alle 170 Sitzplätze im Personalraum der Silac AG besetzt. Köstlich amüsierten sich die Kinder vor allem an der deftigen Aussprache der Darsteller. Die Handlung ist einfach, lustig und bäuerlich bestimmt. Der sture BockBuur (MaurusMarty) besteht darauf, dass seine Tochter Pia (Eveline Kälin) den Nachbarsbauernsohn GünschäbuurSepp (Andy Kälin) heiratet, um den andern, gehassten Nachbarbauern Graber (Urs Kälin) zu ärgern und künftig zu bedrängen. Dessen Sohn Moritz Graber (Daniel Kälin) jedoch will eine Versöhnung unter den zerstrittenen Nachbarn bewirken. Und er wirft gleich bei seinem Besuch in der Stube des BockHofs ein verliebtes Auge auf Pia. Die verheiratete BockBuurTochter Marlen (Tamara Kälin) und deren Ehemann Franz (Roland Kälin) sowie der BockBuur selber wollen Moritz aus dem Haus jagen. Plötzlich wendet sich die Stimmung. Moritz’ freundliche, versöhnliche Art hat Erfolg, und der sture BockBuur

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

26.10.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/Ar5sVs