Ex-Kassierin Irene Weber-Pfyl (mit Bild) und neue Finanzministerin, Antonia Schilter-Föhn (hinten in Blau), umrahmt von einigenVorstandskollegen. Bild Josef Grüter
Ex-Kassierin Irene Weber-Pfyl (mit Bild) und neue Finanzministerin, Antonia Schilter-Föhn (hinten in Blau), umrahmt von einigenVorstandskollegen. Bild Josef Grüter

Nachrichten

Erstmals Fasnachtsfahnen

Die Fasnachtsgesellschaft Rickenbach fährt für ihre Generalversammlung auf die Rotenflue. Erstmals wird das Dorf mit 13 bunten Fasnachtsfahnen geschmückt.

Die nächtliche Fahrt mit der neuen Bahn auf die hochwinterliche Rotenflue wurde von der Fasnachtsgesellschaft Rickenbach offeriert. Dieses Angebot liessen sich nahezu 100 teils fasnächtlich gekleidete Rickenbächler nicht nehmen. Verschiedene Delegationen anderer Schwyzer Fasnachtsvereine verteilten am vergangenen Samstag spritzig witzige Grussbotschaften.

2200 Franken für Dorfschmuck

Sie hängen bereits seit einigen Tagen an der Rickenbachstrasse: 13 neue, farbige Flaggen, verziert mit den sechs Haupt- und sieben Nebenfiguren. Dank grosszügigen Gönnern wurde die Kasse für diese einmalige Neuanschaffung lediglich mit 2200 Franken belastet. Der als Rotenflue-Bahnbauer verkleidete Vorstand führte themengerecht durch die Versammlung. Da war einerseits Maschgradenvater Urs Betschart, der als Holzer einen Vortrag hielt über sogenannte Harteier. Aktuarin Luzia Betschart versuchte mit einem Riesen-Engländer, manchem Anwesenden eine lockere Schraube anzuziehen. Der schöne Brauch der Rickenbächler am SchmutzigenDonnerstag, Leute, welche über 70 Jahre alt sind, zu besuchen, wird auch dieses Jahr aufrechterhalten. 18 Gruppen mit vier bis fünf Maskeraden besuchen einen Grossteil der 207 älteren Personen.

Neue Finanzministerin

Irene Weber-Pfyl verliess nach acht Jahren den Vorstand. Mit einem wunderschönen 3D-Bajazzo-Meitli-Bild, erschaffen von Beisitzer Kari Föhn, wurde ihr für ihre langjährige Tätigkeit gedankt. Nachfolgerin wurde die Obdörflerin Antonia Schilter-Föhn. In Abwesenheit als zusätzlicher Beisitzer gewählt wurde der Aufiberger Benno Bürgler. Nochmals grosszügig zeigte sich der Verein, indem allen Anwesenden eine Käseschnitte aufgetischt wurde. Mit Sprüchen da, Gelächter dort dauerte die Versammlung bis weit nach Mitternacht. Die Fasnacht kann kommen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

19.01.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/67JRH8