Museum & Sehenswürdigkeiten
Kunst & Gestalten
Führung: Historismus und seine späte Anerkennung
Kath. Kirche St. Sebastian, Bennau
Historistische Kirchen fanden lange kaum Anerkennung. Erst spät erkannte man ihren Wert. Heute begeistert die Ausstattung erneut und zeigt, wie ein einst verkanntes Erbe zu neuer Wertschätzung findet.
Baustile haben einen schweren Stand, Anerkennung zu finden, wenn sie ausser Mode gekommen sind. So erging es nicht nur dem Barock und dem Jugendstil, sondern auch dem Historismus. Dieser wurde oft als «Grossmutterstil» verunglimpft. Gerade auch im katholisch geprägten Kanton Schwyz entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Pfarrkirchen und Kappellen im Stil des Historismus, der in dieser Zeit europaweit hochaktuellen Kunstrichtung. Bereits ab der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen waren jedoch diese Kirchen und insbesondre auch deren Ausstattung mit Altären und Malereien äusserst gefährdet. Erst seit einer guten Generation, also ca. 40 Jahren, werden Bauten des Historismus und deren Ausstattung wieder geschätzt. Ihr Bestand ist dadurch mehrheitlich gesichert. Anhand der Geschichte der äussert reich ausgestatteten Viertelskirche St. Sebastian in Bennau lässt sich dieser Wandel gut aufzeigen. Der Kunsthistoriker Markus Bamert nimmt uns mit auf einen spannende Kirchenarchitekturreise.
Diese Führung ist Teil des Projektes "hallo kultur" zum Thema "Magie des Nichts" 2026.
Datum
Treffpunkt: vor dem Kircheneingang
Preis
kostenlos
Adresse
Kath. Kirche St. Sebastian
8836 Bennau
Kontakt
SchwyzKulturPlus
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6410 Goldau
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+41 79 759 45 40
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Kategorie
- Weitere Museum / Sehenswürdigkeit
- Architektur / Design
Zielgruppe
- Offen für alle
Webcode
www.schwyzkultur.ch/6YcJ4E