Musikverein und Kirchenchor von Euthal gaben ein festliches Adventskonzert. Bild Sepp Zehnder
Musikverein und Kirchenchor von Euthal gaben ein festliches Adventskonzert. Bild Sepp Zehnder

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Gemeinsames Singen und Musizieren

Vorweihnächtliche Stimmung in der Mutter-Gottes-Kirche Euthal. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Euthaler Kirche begeisterten Musikverein und Kirchenchor das Publikum. Der anschliessende Apéro rundete den gelungenen Abend ab.

Welcher Musikant oder Sänger wünscht sich nicht einen Auftritt vor vollem Hause. Dieses Glücksgefühl durften die Akteure vom Musikverein und vom Kirchenchor Euthal an ihrem diesjährigen Adventskonzert in vollen Zügen auskosten. Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Euthaler Kirche, herzlicher, wohlverdienter Applaus war Anerkennung und Dank zugleich. Der Musikverein unter der Leitung von Roland Kälin und der Kirchenchor geleitet von Josef Ochsner haben einen herrlichen Strauss von Advents- und Weihnachtsmelodien einstudiert und zum Besten gegeben.

Besinnliche Kompositionen

Es waren besinnliche, perfekt gespielt und gesungene Kompositionen, die jeden Konzertbesucher berühren und die so einmalige Weihnachtsstimmung auslösen. Musikalische Weihnachtsguetzli mit null Kalorien, wie es der Ansager Josef Ochsner junior schmunzelnd ausdrückte. Der Musikverein eröffnete das Konzert mit «Fanfare for Christmas» wahrlich weihnachtlichen Fanfarenklängen von James Curnow. Mit «Rhapsody from the Low Countries», komponiert vom Holländer Henk van Lijnschooten, beide Stücke sind beim Publikum ausgezeichnet angekommen.

Solo für Klarinetten

Mit «Caprice for Clarinet» von Alfred Reed, einem Solo für vier Klarinetten, hatten Jeannette Dubacher, Ester Lagler, Franz Birrer und Pia Steiner mit der Bassklarinette ihren grossen und ebenso gekonnten Auftritt. Im Mittelteil des Konzertes glänzte der Kirchenchor mit «Komm O komm Emanuel» arrangiert von Pater Bonifaz Graf und dem Weihnachtslied «Menschenkind im Stall geboren». Musik, Winfried Heurich, Text, Eugen Eckert.

Uraufführung in Euthal

Ein besonderes Ereignis und Genuss war die Uraufführung von «Altes Euthaler Adventslied». Der Komponist ist nicht bekannt, die Noten wurden auf dem Estrich der Euthaler Kirche gefunden, neu geschrieben und «Euthaler Adventslied» genannt, ein gesanglich herrlicher Leckerbissen.

TemperamentvollerTeil

Mit «The Nutcracker Suite» dem Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikovski, arrangiert von Andrew Balent, starteten die Musikanten sehr temperamentvoll in Teil drei. Traditionell amerikanisch ging es mit «Christmas Songs», arrangiert von Darrol Barry weiter. «White Christmas» von Irving Berlin passte ausgezeichnet zur derzeit herrlich weiss verschneiten Landschaft draussen.

Gemeinsamer Abschluss

Den Abschluss zu einem fantastischen Adventskonzert bildete das gemeinsame Musizieren und Singen der fünf wohl bekanntesten Advents- und Weihnachtsmelodien, mit «Stille Nacht heilige Nacht» sozusagen als Krönung haben der Musikverein und der Kirchenchor Euthal allen Besuchern einen unvergesslichen Konzertabend beschert.

Herrlich duftende Häppchen

Hocherfreut haben die Konzertbesucher auch die Einladung zum Apéro im Schulhaus angenommen, spendiert und serviert durch den Verkehrsverein Euthal. Herrlich duftende Häppchen, ein guter Tropfen und ein währschafter Schluck «Rosoli», Mensch was willst du mehr? Der Präsident des Verkehrsvereins Euthal, Benno Birchler, ist eben immer für eine angenehme Überraschung gut. Die Leute haben das Angebot geschätzt, sie kamen in Scharen, es hat ihnen geschmeckt, und sie haben sich glänzend unterhalten.

Weihnachtsfreude bereitet

So haben zwei musikalische Vereine, der Musikverein und der Kirchenchor, mit dem Verkehrsverein den Leuten eine vorgezogene Weihnachtsfreude gemacht. Beide Dirigenten, jeder einzelne Interpret, alle haben sie überzeugt und eine Bravourleistung erbracht. Allen, die diesen herrlichen Anlass ermöglicht und teilweise Unannehmlichkeiten erdulden mussten, ein herzliches Dankeschön.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.12.2010

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schwyzkultur.ch/K6EUW7