Reto Bugmann (links) und Dominique Allemann konnten das Publikum mit Liedern wie «Veronika, der Lenz ist da» begeistern. Bild SRF
Reto Bugmann (links) und Dominique Allemann konnten das Publikum mit Liedern wie «Veronika, der Lenz ist da» begeistern. Bild SRF

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«Habe viel von meinem Vater»

Reto Bugmann steht im Halbfinal von «Die grössten Schweizer Talente». Bugmann ist in Goldau aufgewachsen und erzählt, woher er sein Gesangstalent hat.

Reto Bugmann lebt heute in Engelberg, aufgewachsen ist er in Goldau. Seinen Eltern Monika und Bruno Bugmann gehört ein Eisenwarengeschäft in Goldau. Ihr 25-jähriger Sohn überraschte das Publikum in der Talentshow «Die grössten Schweizer Talente» mit seiner Stimme und Liedern wie «Veronika, der Lenz ist da» oder «Ein Lied geht um die Welt». Er und Dominique Allemann, der ihn auf dem Klavier begleitet, können am 2. April im Halbfinale antreten.

Herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins Halbfinale, Reto Bugmann. Sind Sie schon nervös?

Dankeschön. Nein, eigentlich bin ich noch nicht so nervös. Ich freue mich mehr. Selbstverständlich sind wir jetzt am Proben und Vorbereiten. Aber es ist ja nicht zum ersten Mal, dass Dominique Allemann und ich vor Publikum spielen werden. Natürlich wird es umso intensiver, je näher das Halbfinal rückt.

Hätten Sie vor der Show gedacht, dass Sie es schaffen?

Nein, eigentlich nicht. Es war schwierig, es einzuschätzen. Wir hatten nach unseren Auftritten zwar meistens positive Feedbacks bekommen, aber man weiss ja nie, wie die Jury und das Publikum reagieren werden. Ich hatte ein wenig Bammel, dass uns ein Jurymitglied «wegbuzzern» würde. Dazu ist es zum Glück nicht gekommen.

Wie gross rechnen Sie sich jetzt die Chancen fürs Final aus?

Es wäre wirklich cool, es zu schaffen, und wir werden dafür kämpfen. Wir haben auch schon viele positive Rückmeldungen bekommen. Aber wir müssen realistisch bleiben: Die Talente, die sich bis jetzt für das Halbfinale qualifiziert haben, können was.

Mit welchen Liedern werden Sie versuchen, die Zuschauer von sich zu überzeugen?

Das möchte ich jetzt noch nicht verraten – es soll eine Überraschung sein. Aber es wird etwas aus den 20ern und 30ern sein, so wie beim ersten Auftritt. Ich denke, wir haben es auch dieser tollen Musik zu verdanken, dass wir gut beim Publikum ankommen.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie sich für die Show angemeldet haben?

Das hat eine gute Freundin von uns organisiert. Sie wollte das bereits bei der letzten Staffel der Sendung machen. Damals konnte sie uns noch nicht überzeugen. Jetzt haben wir uns aber gedacht: «Warum nicht?»

Woher haben Sie Ihr Gesangstalent?

Eine spezielle Ausbildung habe ich dafür nicht gemacht. Ich singe einfach, seit ich denken kann – auch schon in verschiedenen Chören. Die Begeisterung für die Musik habe ich sicher auch von meinem Vater. Aucher singt seit Jahren in einemChor. Er war es auch, der mich schon früh an Konzerte mitgenommen hat – daher auch meine Begeisterung für Schlager aus den 20er- und 30er-Jahren.

Wieso sind Sie von Goldau weggezogen?

Im Sommer 2005 kam ich nach Engelberg an das Internat der Stiftsschule. Bereits während der Schulzeit habe ich mich dort sehr heimisch gefühlt. Nach dem Abschluss habe ich zwar kurz wieder im Kanton Schwyz gearbeitet, es hat mich aber dann wieder zurück nach Engelberg gezogen. So passiert es vielen: Einmal Engelberg, immer Engelberg.

Bote der Urschweiz (Laura Inderbitzin)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

04.03.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/ed8qPu