Auf dem Lindenhof spukts. Die Erbinnen des verstorbenen Hofbesitzers Gusti treffen sich in der Lindenhof-Stube
Auf dem Lindenhof spukts. Die Erbinnen des verstorbenen Hofbesitzers Gusti treffen sich in der Lindenhof-Stube
Unter der Leitung von Ehrendirigent Fredy Inderbitzin spielte die Musikgesellschaft Steinerberg auch böhmisch-mährische Melodien. Bilder: Christoph Jud
Unter der Leitung von Ehrendirigent Fredy Inderbitzin spielte die Musikgesellschaft Steinerberg auch böhmisch-mährische Melodien. Bilder: Christoph Jud

Nachrichten

Harmonische Klänge und lustige Theatergeschichte

Die Musikgesellschaft Steinerberg spielte an ihrem Konzert- und Theateranlass alles von Polka bis Boogie-Woogie. Mit einer Komödie wurden die Lachmuskeln arg strapaziert

Mit der Polka «Ewig Schad» – einer Komposition von Peter Schad – eröffnete die Musikgesellschaft Steinerberg (MGS) ihren kombinierten Konzert- und Theateranlass an den zwei Aufführungen am Samstagnachmittag und -abend. Unter der Leitung seines Ehrendirigenten Fredy Inderbitzin verwöhnte das MGS-Korps die Zuhörer mit gehörfälligen Klängen, die von der Polka über Walzer bis hin zum Boogie-Woogie reichten. Der bereits erwähnte deutsche Komponist Peter Schad kam beim diesjährigen MGS-Konzert besonders zur Geltung. Neben der Polka «Ewig Schad» wurden noch zwei weitere Werke des Gründers und Orchesterleiters der Oberschwäbischen Dorfmusikanten aufgeführt, nämlich der «Frühlingswalzer » und als offizielles Schlussstück «In alter Frische». Präsident Reto Auf der Maur erklärte dem «Boten»: «Mit Schad haben wir einen guten Draht seit den letzten zwei, drei Jahren. Wir gehen auch immer im Oktober zu ihm nach Bad Wurzach an sein Konzert. » Der Applaus des Publikums in der Mehrzweckhalle bewies den Gefallen der Steinerbergler an der Musik des oberschwäbischen Dirigenten. «Die böhmisch-mährische Musik liegt uns, das merkt man», stellte der Präsident fest, und dies fand offenbar auch das Publikum. Die Theatergruppe unter der Leitung von Regisseur Wisi Strickler hatte dieses Jahr eine geisterhafte Komödie einstudiert. Beim Dreiakter «Im Meischter sini Geischter» handelt es sich um ein «geistreiches » Lustspiel, das sich auf einem Bauernhof abspielt. Onkel Gusti, der verstorbene Besitzer, geistert scheinbar im Haus herum. Dies verunsichert einige Besucher, da sie dieses Treiben erschreckt. Ein Geisterjäger wird aufgeboten. Zudem sorgt ein gefälschtes Testament für Diskussionen.


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne
  • Musik

Publiziert am

01.04.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/mfDJ5U