Das Corpus Delicti: Der Grossvater findet das «Hösli» in seiner Tasche. Wohin damit? Bild Florian Joller
Das Corpus Delicti: Der Grossvater findet das «Hösli» in seiner Tasche. Wohin damit? Bild Florian Joller

Nachrichten

«Hösli» sorgt für Verwirrung

Die Theatergruppe Steinerberg führte am Samstagabend «S rootsidige Hösli» auf. Der lustige Theaterschwank feierte damit Premiere.

Das Konzert der Musikgesellschaft Steinerberg eröffnete den Abend in der Aula. Die Musikgesellschaft feiert dieses Jahr ihren 66. Geburtstag, passend dazu spielten sie unter anderem «Mit 66 Jahren» von Udo Jürgens.

Wem gehört das «Hösli»?

Beim anschliessenden Theater handelte es sich um ein Lustspiel in drei Akten. In einem Feriendomizil dreht sich plötzlich alles um ein rotes «Damenhösli», welches die Männerwelt auf dem Bauernhof gehörig in Verlegenheit bringt. Niemand will etwas damit zu tun haben. Das «Hösli» wandert von Jackentasche zu Jackentasche, bis es schliesslich beim Pfarrer landet, der damit sichtlich überfordert ist. Feriengast Lisa Schneider wird unterdessen von Dr. Lausig und dem Sohn der Bäuerin heftig umworben. Im 2. Akt will der Pfarrer unbedingt das «Hösli» loswerden und gerät dabei in lustige Situationen. Die immer wütende Bäuerin vermutet eine Affäre zwischen ihrem Mann und Lisa. Der Bauer weiss hingegen überhaupt nicht, wie ihm geschieht, und sieht Lisa Schneider imVerdacht, gleichzeitig mit fünf Männern anzubändeln. Die Verwirrung ist damit komplett.

Zum Schluss das Happy End

Bei oftmals kurzen Sätzen ist es schwierig als Schauspieler seinen Einsatz nicht zu verpassen. Es ist daher umso beeindruckender, wie die Schauspieler das Stück optimal hinbekamen, dies unter der Regie von Regula Portmann. Im Schlussakt klärt sich schliesslich alles auf, und der Pfarrer kriegt jede Menge zu tun.

Wer wissen will, wem das «Hösli» nun gehört oder wer mit wem heiratet, dem wird empfohlen, eine der restlichen Aufführungen am 15., 16. oder 17. März zu besuchen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

11.03.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/tDw3TS