Ruth Jakob begleitet das Skulpturensymposium bereits zum dritten Mal als OK-Präsidentin. Bild André Bissegger
Ruth Jakob begleitet das Skulpturensymposium bereits zum dritten Mal als OK-Präsidentin. Bild André Bissegger

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«Ich freue mich auf die spannende Mischung»

Ab heute bis 6. Juni ist die Seeanlage Pfäffikon fest in Künstlerhand. Am 5. Skulpturensymposium der Kulturkommission Freienbach zeigen acht Künstler, wie Kunstwerke entstehen. Die Pfäffikerin Ruth Jakob ist OK-Präsidentin.

Mit Ruth Jakob sprach André Bissegger
Auf welchen Künstler freuen Sie sich persönlich am meisten?

Am meisten freue ich mich auf die spannende Mischung der Kunstschaffenden, die wir in diesem Jahr gefunden haben. Wir haben einige Künstler dabei, die für die Betrachter vielleicht etwas anspruchsvoller sind. Im Gegenzug sind aber auch Kunstschaffende dabei, deren Kunstwerke man sofort zu durchschauen glaubt, obwohl auch diese Arbeiten einen tieferen Sinn haben.

Mit welchem Material werden die Künstler in Pfäffikon arbeiten?



Unsere Künstler arbeiten mit Holz, Polymerbeton, Altkarton, Stahldraht, Eisen und Stein. Dazu wird es eine Grasinstallation geben.

Was ist der Anspruch des OKs an die Künstler?

Unser Anspruch ist in erster Linie, dass sie den Besuchern zeigen, wie ein Kunstwerk entstehen kann. Einige der Künstler haben zudem den Ehrgeiz, ihr Kunstwerk in diesen zehn Tagen fertigzustellen. Ich empfehle die Finissage am 6. Juni. Es ist sehr interessant, zu sehen, wie sich die Werke in den vorangegangenen Tagen entwickelt haben.

Am Symposium beobachten die Besucher die Entstehung von Kunst. Können sie auch selber aktiv solche schaffen?

Wir haben eine Specksteinwerkstatt, in der alle willkommen sind. Die Werkstatt wird von Specksteinspezialistinnen geleitet, die selber mit Speckstein arbeiten und so bestens Bescheid wissen und mit Ratschlägen zur Seite stehen. Ich kann Gross und Klein nur empfehlen, einmal die Werkstatt zu besuchen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Erhalten Sie auch in diesem Jahr Besuch von Schulklassen?

Ja, es haben sich sehr viele Schulklassen aus der Gemeinde Freienbach angemeldet, von Kindergartenkindern bis zu Berufsschülern. Wir machen mit den Schülern Führungen, oder sie sind selber in der Specksteinwerkstatt aktiv.

Wie sieht es mit Führungen für die übrigen Besucher aus?

Wir haben jeden Tag um 18 Uhr eine Führung für die Besucher und am Samstag, Sonntag und an Fronleichnam zusätzlich eine um 14 Uhr.

Was geschieht bei schlechtem Wetter?

Wir sind für alle Eventualitäten gerüstet. Wir haben für die Künstler Zelte aufgestellt, damit sie im Trockenen arbeiten können. Hinzu kommt das Begegnungszelt mit Restauration für die Besucher, in dem man in gemüt - licher Atmosphäre auf Künstler oder Gleichgesinnte trifft, die gerne über Kunst debattieren.

Was erwartet die Besucher neben der Entstehung der Kunstwerke?

An der Vernissage heute Abend ab 19 Uhr werden wir alle Künstler vorstellen, und die Harmonie Freienbach wird für uns aufspielen. Am nächsten Mittwoch kommen die Beach Boys aus Bäch und kochen für Besucher und Künstler Paella. Speziell zu erwähnen gilt es auch noch die Feuerperformance von Leto mit Lucas Niggli am Schlagzeug. Diese findet am kommenden Freitag statt.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

28.05.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/XhHuha