Peach Weber – im gewohnten Outfit – begeisterte am Samstag im Mythen Center ein grosses Publikum. Bild: Guido Bürgler
Peach Weber – im gewohnten Outfit – begeisterte am Samstag im Mythen Center ein grosses Publikum. Bild: Guido Bürgler

Nachrichten

«Ich lasse jetzt meine Gags im Ausland produzieren»

Am Samstag begeisterte Peach Weber im Mythen Center ein grosses Publikum mit lustigen Ausschnitten aus seinem 15. Programm «iPeach». Seine Autogramme waren vor allem bei Kindern sehr begehrt.

Jeweils um zwei, drei und vier Uhr nachmittags sorgte Komiker Peach Weber im Mythen Center in der Mall West während einer halben Stunde für Lacher am laufenden Band. Wie eh und je sprang er munter von einem Thema zum anderen: Mal präsentierte er seine neusten Gags in Mundart, mal in Schriftdeutsch, oft in Versform. Auch einige Lieder waren dabei, die er natürlich immer mit seiner Gitarre begleitete. Nicht sehr oft, aber doch ab und zu, gings bei «iPeach» um digitale Geräte und Themen: «Ohne Navi hätte ich dieses Kaff hier gar nicht gefunden », gestand er ein. «Oh, dieses Wort hat mir leider vorhin jemand ins Textblatt hineingeschrieben», entschuldigte sich der Humorist beim Schwyzer Publikum. Er habe vorhin gerade in den Nachrichten gehört, dass der gesamte Bundesrat entführt worden sei. Falls das Lösegeld von einer Million Franken nicht sofort bezahlt werde, werde man jede Stunde einen Bundesrat freilassen. Zudem verriet Peach Weber, dass er seine Gags nun im Ausland produzieren lasse, das komme billiger. An solchen und vielen weiteren Gags und Witzen erfreute sich das Publikum auf den vollen Rängen.


Zwischen dem Heuen zu Peach Weber


So war ein Bauernpaar aus Bisisthal – zwischen dem Heuen – extra nach Ibach ins Mythen Center gekommen, um Peach Weber einmal live sehen und hören zu können. Auch ein Familienvater aus Illgau amüsierte sich prächtig: «Als Kind hörte ich mit meinen Geschwistern oft so lange Peach-Weber-Kassetten, bis wir einschliefen. Später spielten wir einige Weber-Hits wie ‹Sun, fun and nothing to do› in unserer Band Jucundos», erzählte er.


Bote der Urschweiz / Guido Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

25.06.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/S2gPxJ