Sr. Lea Heinzer ist ausgebildete Fachfrau Kinderbetreuung und lebt seit gut vier Jahren im Kloster. Bild: Guido Bürgler
Sr. Lea Heinzer ist ausgebildete Fachfrau Kinderbetreuung und lebt seit gut vier Jahren im Kloster. Bild: Guido Bürgler

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Junge Klosterfrau präsentiert CD mit eigenen Liedern

Die 28-jährige Klosterfrau Lea Heinzer lebt und arbeitet seit 2014 im Kapuzinerinnen-Kloster St. Klara in Stans. Nun hat sie eine CD veröffentlicht, die 12 wohlklingende, selbst komponierte Lieder enthält.

Sr. Lea Heinzer ist eine freundliche, umgängliche Persönlichkeit, die oft und gerne lacht und die sich immer wieder mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz befasst: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Solche Fragen führten die junge Illgauerin ins Kapuzinerinnen-Kloster St. Klara in Stans. Nach einer einjährigen Probezeit (Postulat) und dem zweijährigen Noviziat legte sie im Juni 2017 die zeitliche Profess ab. In der Gemeinschaft von elf Schwestern zwischen 28 und 95 Jahren fühlt sich Sr. Lea sehr wohl. Sr. Lea ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. So ist ihr Vater der bekannte Klarinettist und Saxophonist Sebi Heinzer, Kapellmeister der Kapelle Illgauergruess. Sr. Lea, die jüngste der Familie, stand als sechsjährige Jodlerin erstmals auf der Bühne und komponierte im Alter von 16 Jahren ihr erstes eigenes Lied. Inzwischen hat sie 30 weltliche und kirchliche Lieder komponiert. Zwölf davon – alle in Mundart – sind soeben auf ihrer ersten CD erschienen. Der Tonträger heisst «Z’Buech vom Läbä». Jedes Lied ist eine kleine, in sich abgeschlossene Geschichte, wie sie das Leben schreibt: von der Geburt eines kleinen Erdenbürgers bis zum Tod eines lieben Menschen. Die Aufnahmen seien eine sehr schöne, interessante Erfahrung gewesen, sagt die junge Klosterfrau. Folgende Personen wirken nebst Sr. Lea (Gesang/Querflöte) auf der CD mit: Brigitte Grab-Bürgler (Klavier/Gesang), Markus Grab (Aufnahmen, Mix & Mastering/Bass) sowie Nadja Heinzer (Gesang). Das Lied «Z’Buech vom Läbä» widmete Sr. Lea ihrer Nichte Chantal und das Lied «Setz dis Sägel i Wind» ihrem Patenkind Manuel und seinem Zwillingsbruder Pirmin.


Bote der Urschweiz / Guido Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

31.08.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/xd3FqL