Auf Weihnachten eingestimmt: Zu den Mitwirkenden des Adventskonzertes gehörte unter anderem die Feldmusik Illgau. Bild Guido Bürgler
Auf Weihnachten eingestimmt: Zu den Mitwirkenden des Adventskonzertes gehörte unter anderem die Feldmusik Illgau. Bild Guido Bürgler

Nachrichten

Konzert berührte die Herzen

Am Sonntagabend fand in der Kirche von Illgau ein stimmungsvolles Adventskonzert statt. Nebst weihnachtlicher Instrumentalmusik gabs auch schöne Advents- und Jodellieder zu hören.

Die Pfarrkirche von Illgau war am Sonntagvorabend bis auf den letzten Platz gefüllt. Grund war ein Adventskonzert, zu dem die Pfarreiliturgiegruppe eingeladen hatte. Für die Ansage war Ruth Bürgler besorgt. Eröffnet wurde das Konzert mit einem von Rita Marty komponierten Naturjuuz, der von Oswald Bürgler auf der Kirchenorgel schön intoniert wurde. Der Organist begleitete anschliessend auf dem Keyboard die Schülerin Tanja Bürgler, die das Lied «Wie lang?» zum Besten gab. Nun spielte die Feldmusik Illgau ein rassiges – von Sepp Heinzer arrangiertes – Potpourri aus bekannten Advents- und Weihnachtsliedern.

Auch Jodlerklub gefiel

Zu Herzen gingen auch die Lieder des Kirchenchores Illgau. Unter der Leitung von Konrad Bürgler erklangen «Herr, unser Gott, wie gross bist du» und das Marienlied «Es blühen drei Rosen». Für instrumentale Musik sorgten die Muulörgeligruppe Illgau mit zwei traditionellen «Tänzli» sowie das Trio Sebi Heinzer (Klarinette),Tochter Lea Heinzer (Querflöte) und Oswald Bürgler (Kirchenorgel). Mit viel Gefühl wurden die Stücke «Uf em Wäg nach Bethlehem» und «Wiehnachtsstärn am Himmel» intoniert. Zu gefallen wusste auch der Jodlerklub Illgau. Unter der Leitung von Paul Bürgler erklangen «Bärgandacht» und ein traditioneller Naturjuuz.

Grosser Schlussapplaus

Bei einigen Stücken des Adventskonzertes durfte auch das Volk mitsingen, so beim Lied «E wunderbari Ziit» oder «Chumm, mir wend es Liecht azünde». Abgerundet wurde das einstündige Konzert durch die Feldmusik Illgau. Sie intonierte unter der Leitung von Josef Heinzer «Stille Nacht». Auf Wunsch der Organisatoren war während des Konzertes auf Applaus verzichtet worden. Umso herzlicher bedankte sich das Publikum mit einem langen, kräftigen Schlussapplaus und forderte mit Nachdruck eine Zugabe. Diesen Wunsch erfüllte – stellvertretend für alle Mitwirkenden – die Feldmusik Illgau.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.12.2011

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schwyzkultur.ch/D3LkZd