s Schaffen: Anita Schorno und Martin Imlig mit dem Chinderchörli. Bild Sandrine Hedinger
s Schaffen: Anita Schorno und Martin Imlig mit dem Chinderchörli. Bild Sandrine Hedinger

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Kunterbunter Alltag vertont

Sie dreht sich um Themen aus dem Alltag von Kindern, um Fragen über den Mann im Mond oder Geister in Pyjamas: Am Freitagabend wurden Ausschnitte aus der neuen CD von Anita Schorno und Martin Imlig vorgesungen.

«Wulcheschaf» heisst die CD und das neue Liederheft mit Texten der Autorin Anita Schorno und Melodien von Lehrer und Musiker Martin Imlig. Nach zwei Jahren Arbeit konnten sie gestern Abend in der Aula ihre «Chinderlieder rund ums Jahr» an der Vernissage präsentieren. «Ich freue mich sehr über das Endprodukt und dass wir nun zeigen können, woran wir so lange gearbeitet haben»,so Martin Imlig. Mit viel Herzblut hat er sich tagelang ans Klavier gesetzt, die Lieder selbst aufgenommen und auch mit dem Chinderchörli Steinerberg während mehrerer Nachmittage alles eingespielt. «Es war sicher eine Herausforderung, doch eine lehrreiche und sehrschöne Erfahrung.Wir hatten alle viel Spass zusammen.»

Chinderchörli hat live vorgesungen

Im dazugehörenden Heft ziehen sich neben den Liedern auch Gedichte über das luftig-leichte «Wulcheschaf» von Anita Schorno mit farbenfrohen Illustrationen von Corinne Schroff durch das Buch. Am Abend der Vernissage sang das Chinderchörli drei der 19 Lieder live vor, und ein Video eines fleissigen Aufnahmenachmittags wurde abgespielt. Das Publikum konnte den «eigentlichen Stars des Abends», wie Imlig die Kinder nannte, vor Begeisterung kaum genügend Applaus zukommen lassen.

Kindgerecht, aber nicht kindisch

Für sie beide sei es wichtig, dass die Melodien undTexte kindgerecht, aber nicht kindisch seien.So sollen auch Erwachsene Freude an den Liedern haben. «Die CD spricht viele Bereiche des Lebens eines Kindes an, und die Texte sind kunterbunt aus dem Alltag der Kinder entnommen», sagt Imlig freudig über die Arbeit Schornos. «Das innere Kind in mir behalten» So geht es beispielsweise um den Traum von Ländern, von denen man nicht weiss, dass es sie überhaupt gibt. Oder Fragen wie «Bruchid d Blueme z Nacht au Schlaf?» und «Kännt de Sunnestrahl ächt au am Maa im Mond sy Frau?». Neben den verspielten, frischen und eingängigen Melodien und Texten hat es auch einige nachdenklichere Passagen. Betreffend die Ideen für ihreTexte kann Anita Schorno auch von ihrer Erfahrung profitieren. Sie schreibe mittlerweile seit 30 Jahren auch Kindergeschichten: «Ich habe das Glück, dass ich das innere Kind in mir behalten konnte. Ich weiss, was mich selbst immer interessiert hat,und glaube, wenn man Herz und Ohren offen hat, hört man solche Fragen.»

Ideen und Unterrichtsvorschläge

Mit der CD und dem Liederheftsollen auch Ideen herauskommen, was neben dem Singen noch zusätzlich mit dem «Wulcheschaf» gemacht werden kann. Darunter fallen Vorschläge zum Tanzen, Verkleiden oder zum Einbauen in den Unterricht.

Weitere Informationen zu CD und Heft, die in Buchhandlungen zu kaufen sein werden, unter www.editionroemer.com

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

31.08.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/1FUGQ5