Arbeitsalltag einer Bäuerin: Die vielseitige Mutter und Bäuerin Priska Abegg- Sigrist aus Steinerberg liess sich Anfang Juli auch beim Chriesnen filmen. (Bild Merly Knörle, SF)
Arbeitsalltag einer Bäuerin: Die vielseitige Mutter und Bäuerin Priska Abegg- Sigrist aus Steinerberg liess sich Anfang Juli auch beim Chriesnen filmen. (Bild Merly Knörle, SF)

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«Landfrauenküche» aus Steinerberg

Die Bäuerin Priska Abegg vom Diezigen-Hof in Steinerberg kochte in der Fernsehsendung «SF bi de Lüt – Landfrauenküche» vor laufender Kamera. Am 25. September wird die aufgezeichnete Sendung auf SF1 ausgestrahlt.

Zum dritten Mal ist das Schweizer Fernsehen (SF) mit der Sendung «SF bi Lüt – Landfrauenküche » auf Bauernhöfen in der Deutschschweiz zu Gast: Sieben Bäuerinnen aus verschiedenen Regionen laden ein und kochen regionale Gerichte.

Erstmals in einer Staffel der «Landfrauenküche » ist eineTeilnehmerin aus dem Kanton Schwyz mit dabei. Priska Abegg-Sigrist aus Steinerberg wurde dazu auserwählt. Die Mutter von drei Knaben imAlter von sechs, sieben und acht Jahren hat die Strapazen der Fernsehaufnahmen bereits hinter sich. Ausser der Schlusssendung, dem Finale, wurden alle sieben Sendungen bei den Landfrauen bereits abgedreht – die letzte im Wallis. Das Leben der Bäuerin Priska Abegg und ihrer Familie wird am 25. September ab 20.05 Uhr auf dem Kanal von SF1 zu sehen sein.

Glücklich auf kleinem Bauernhof

Priska Abegg lebt mit ihrer Familie auf dem elterlichen Hof ihres Ehemanns in der Diezigen in Steinerberg. Die in Wollerau aufgewachsene Bauerntochter ist gelernte Charcuterie- Verkäuferin und Floristin. Sie bewirtschaftet zusammen mit ihrem Gatten den 10-Hektaren-Betrieb mit zehn Kühen. Es sei ein Nebenerwerbsbetrieb. Die Bäuerin sagt: «Mir ist es wichtig, dass wir im Fernsehen zeigen können, dass man auch auf einem kleinen Bauernbetrieb zufrieden leben kann.» Sie kritisiert, dass sonst immer nur grosse Bauernbetriebe im Fernsehen gezeigt würden.

Auf «Fernsehtauglichkeit» geprüft

Wie kam Priska Abegg zu dieser Teilnahme? Sie wurde von der Bäuerinnenvereinigung angefragt. Nach einer Bedenkzeit habe sie zugestimmt, dann erhielt sie Besuch von einem Team von SF. Dieses prüfte sie und das Umfeld auf die «Fernsehtauglichkeit » und stimmte ihr drei Wochen danach zu. Anfang August wurde eine Woche lang das Leben der Bäuerin und ihrer Familie auf dem Diezigen- Hof gefilmt.

Angst und schlaflose Nacht

Priska Abegg bezeichnet diese Tage als streng, jedoch erinnert sie sich gerne an die Zusammenarbeit mit den netten Leuten vom SF-Team. Nervenaufreibend war für die Bäuerin die Nacht vor dem Samstag, an dem ihre sechs Landfrauen-Kolleginnen zu ihr zum Essen eingeladen waren. «Ich hatte Angst und konnte kaum schlafen», erinnert sie sich. Der wichtigste Drehtag lief jedoch sehr gut ab. Sie servierte ihren Kolleginnen einen Blattsalat im Chäschörbli. Zur Hauptspeise gabs Schweinsfilet im Teig mit Bratgumeli und Gartengemüse. Und zum Dessert wurden alle mit einem Chriesiträumli verwöhnt. Und wer weiss, vielleicht hat genau ihre Darbietung den besten Eindruck hinterlassen und sie wird zur Staffelsiegerin erkoren. In der Finalsendung vom 16. Oktober werden wir es erfahren.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

24.08.2009

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schwyzkultur.ch/SJm1Dx