Die Hasen-Rott begeisterte mit «Gangnam Style». Hier beid er Prämierung mit OKP Remo Bianchi.
Die Hasen-Rott begeisterte mit «Gangnam Style». Hier beid er Prämierung mit OKP Remo Bianchi.
Mitternächtliches Ständchen von ehemaligen und aktuellen Gätterlifurzern. Bilder: Patrick Kenel
Mitternächtliches Ständchen von ehemaligen und aktuellen Gätterlifurzern. Bilder: Patrick Kenel

Nachrichten

Lauerzer Gätterlifurzer im Fasnachtsfieber

Die Guuggenmusig feierte ihr 50-Jahr-Jubiläum mit einem grossen Umzug. An der Dörflifasnacht wurde den ganzen Abend weitergefeiert.

Nach leichtem Schneeschauer am Samstagnachmittag fand der Umzug bei trockenem Wetter statt. Für die Dauer der fasnächtlichen Parade mit 774 Teilnehmern war die Durchfahrt durch Lauerz gesperrt. Zahlreiche Besucher gelangten mit Shuttlebussen ins Dorf. Laut OK sind es etwa gleich viele Zuschauer wie beim Goldauer Umzug gewesen. Neben Fasnachtsgesellschaften und Guuggen aus den Nachbarorten amüsierten 15 Vereine sowie Privatgruppen aus Lauerz das Publikum entlang der Seestrasse. Nach drei Jahrzehnten ohne Umzug kamen im 1000-Einwohner- Dorf viele kreative Wagenbauideen zum Vorschein. Eine der Privatgruppen, die Hasen- Rott, möchte auch nach dieser Fasnacht weiter bestehen. Am Umzug präsentierte sie eine «Gangnam Style»-Choreo. Die Initianten um Philippe Helbling haben einen Bezug zur Schwyzer Güdelmäntig- Rott und griffen das Wohnquartier Hasen als Thema auf. «Wir haben sieben Originalgwändli und Hasenmasken anfertigen lassen», erklärte Helbling. Die Gruppe gewann die Prämierung des kreativsten Umzugssujets mit Abstand. Eine künftige Integration der Rott mit 36 Maschgraden und drei Tambouren in die Lauerzer Fasnacht soll noch mit den Gätterlifurzern abgesprochen werden. Besonders freute OKP Remo Bianchi nach dem Umzug, «dass die Steiner Fasnächtler ihre Ankunft per Boot inszeniert hatten – eine riesige Wertschätzung». Auch einige der fast 200 ehemaligen Gätterlifurzer wirkten begeistert mit. Um Mitternacht musizierten sie gemeinsam mit den Aktivmitgliedern auf der Festbühne und liessen danach ein Feuerwerk über dem Festgelände steigen. In den Barzelten und -wagen herrschte bis in die frühen Morgenstunden dichtes Gedränge.


Bote der Urschweiz / Patrick Kenel

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

05.02.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/vtZx7c