Rahel Suter-Portmann mit dem mehrschichtigen Acrylbild, dem sie den Titel «Aufbrechen» gab. Bild Patrick Kenel
Rahel Suter-Portmann mit dem mehrschichtigen Acrylbild, dem sie den Titel «Aufbrechen» gab. Bild Patrick Kenel

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Mehrschichtige und mehrsichtige Werke zu sehen

Die Luzernerin Rahel Suter-Portmann ist mit einer Ausstellung im Antoniushaus Mattli zu Gast, wo sie seit Samstag 60 Werke zeigt.

Schicht auf Schicht trägt Rahel Suter- Portmann je nach Impuls auf, bis sie einmal den Eindruck hat, dass das Bild fertig ist. «Als Kind ist jeder ein Künstler, die Kunst ist es, als Erwachsener einer zu bleiben», wurde Picasso sinnigerweise an der Ausstellungsvernissage zitiert. Die 41-Jährige malt seit 1999 und hat dabei viele Techniken ausprobiert. Als Lehrerin für Textiles Gestalten an der Kantonsschule Sursee hat sie damit begonnen, Stoffe für ihre Gemälde zu verwenden. Die 60 Werke, die nun im Mattli ausgestellt sind, sind jedoch in Acryl oder Mischtechnik entstandene Malereien sowie auf Leinwand gedruckte Fotos. Ein Bild, jenes mit dem grössten Format, trägt wie die Ausstellung den Titel «Mehrs(ch)ichtig», da die mit neuen Farben übermalten Tropfen und Kleckse zu einer neuen Sichtweise führen sollen.

Positives Fazit nach Atelierwoche

In Morschach hat Rahel Suter-Portmann in den vergangenen Tagen einen einwöchigen Aufenthalt verbracht, den das Antoniushaus jeweils im Sommer einer kreativen Person gewährt. «Ich habe es trotz tiefer Temperaturen genossen, zu jeder Tageszeit im Atelier zu sein, und dies für einige Mal-, Druckund Näharbeiten nutzen können», sagte die Künstlerin an der Vernissage im Rückblick.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

14.07.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/JJVQph