Die Schau spieler imponierten mit pointierten Sprüchen sowie toller Mimik. Bild Konrad Schuler
Die Schau spieler imponierten mit pointierten Sprüchen sowie toller Mimik. Bild Konrad Schuler

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«Meischterspion» sorgte für Heiterkeit

Die Theatergesellschaft Alpthal hat an der Premiere vom Samstagabend mit dem Stück «Meischterspion Fischer» von John Chapmann und Michael Pertwee sowie der Schweizer Dialektfassung von Peter Sporrädli die rund 80 Gäste viel zum Lachen gebracht.

Nach rund vier Monaten Probenzeit seit Mitte Oktober freuten sich ein Laienschauspieler und fünf -spielerinnen auf die Premiere des Dreiakters. Alle fünf Damen spielten erstmals auf der Bühne mit. Der einzige Mann trat zum dritten Mal ins Rampenlicht. Valeska Marty führte zum zweiten Mal Regie. Ab 19 Uhr waren die Premierenbesucher zum Apéro eingeladen.

«Meischterspion» in Bedrängnis

Regisseurin Valeska Marty hatte die Spieler in insgesamt 43 Proben fit gemacht. Die fünf Damen um den Geheimdienstler Peter Fischer (Pascal Marty) machen im Stück seinen Geburtstag zum Stresstag. Sein Geschäft, russische Autos zu verkaufen, läuft schon schlecht. Seiner Geliebten Heidi Wegmann (Karin Kälin) hat er soeben den Laufpass gegeben und das Flugzeug seiner Frau Monika (Olivia Steinauer) will nicht starten. Kommt hinzu, dass der SIS, Swiss-Industry-Security und seine Agentin Ariette Faller (Sylviane Luschnitzky), seine Dienste für eine streng geheime Mission in Anspruch nimmt. Weiter will auch noch ein Geburtstagsgeschenk (Jennifer Marty als Angie von Zeppelin) vorsingen. Als wäre die Verwirrung für Peter Fischer nicht schon genug, sorgt Elisabeth Steinberger als «man weiss nicht so recht » (Rita Schnüriger) für noch mehr Turbulenzen.Statt ein Haus ohne Frauen wimmelt es irgendwann nur noch von Frauen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Lacher und Szenenapplaus

Das Stück kam beim Premierenpublikum gut an. Des Öftern wurde spontan applaudiert, häufig auch gelacht. Mit pointierten Sprüchen sowie toller Mimik und Gestik imponierten die sechs Laienschauspieler. Beeindruckt haben die Mitwirkenden insbesondere auch durch die Textsicherheit, obwohl die nur sechs auf der Bühne auftretenden Personen umfangreiche Texte zu spielen haben und ihre Bühnenpräsenz hoch ist. Eine ungemeine Bühnenpräsenz hat vor allem Peter Fischer (Pascal Marty) zu bewältigen. Er ist fast immer auf der Bühne und erbringt eine enorm hohe Gedächtnisleistung. Das Team vermittelte den Eindruck, selber viel Spass zu haben. Alle Laienschauspieler sowie Regisseurin Valeska Marty waren nach der gelungenen Premiere glücklich und zufrieden. Valeska Marty sagte: «Ich bin stolz auf meine Spieler. Sie haben alles super gemacht. Genial, wie sie alles umgesetzt haben, wie ich es mir vorstellte.» Pascal Marty, «Meischterspion Fischer», führte aus: «Es ist bestens gelaufen. Ich bin sehr zufrieden.»

Noch acht Aufführungen

Wer lachen will und die Alltagssorgen für drei Stunden vergessen möchte, dem kann das Stück der Theatergesellschaft Alpthal bestens empfohlen werden. Weitere Aufführungen sind am 27. und 28. Februar sowie am 4., 5., 9., 12. und 13. März. Die Derniere findet am 19. März statt.

Einsiedler Anzeiger (K.S.)

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

23.02.2016

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schwyzkultur.ch/pS3kLj