Robert Kessler: Am 18. Mai war das Schweizer Fernsehen bei ihm zu Gast. Bild Andreas Seeholzer
Robert Kessler: Am 18. Mai war das Schweizer Fernsehen bei ihm zu Gast. Bild Andreas Seeholzer

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Mit Chlefeli im Fernsehen

Chlefeli-Bauer Robert Kessler hat über 170 verschiedene Hölzer aus aller Welt in seinem Keller. In der SF-Sendung «handgmacht» wird dem Schwyzer Instrumentenbauer über die Schulter geschaut.

In der Sendung «handgmacht» wird sechs Instrumentenbauern über die Schulter geschaut. Aus dem Kanton Schwyz mit dabei sind Edgar Ott aus Unteriberg und Robert Kessler aus Rickenbach. Volksmusik und ihre Instrumente haben in der Schweiz eine grosse Tradition. Egal ob mit Schwyzerörgeli oder Akkordeon, Hackbrett oder Alphorn, Klavier oder gar den urchigen Chlefeli, Volksmusik bedeutet Heimat. Doch woher kommen all diese Instrumente, die den heimischen Klang dieser Musik ausmachen? «hand-gmacht» hat sich auf die Suche gemacht und Menschen gefunden, die mit voller Leidenschaft solche Instrumente bauen.

Leidenschaftliche Persönlichkeiten

Entstanden sind sechs Porträts, die auch immer wieder mit Musik aus dem Archiv untermalt werden – Musik, zu welcher die Instrumentenbauer einen ganz besonderen Bezug haben. Wie das Fernsehen in einer Mitteilung schreibt, wurden «leidenschaftliche Persönlichkeiten entdeckt, gezeigt werden lustige Anekdoten und hervorragende Instrumente». Zudem stöbert die Redaktion mit den Protagonisten im Volksmusikarchiv des Schweizer Fernsehens. Am 7. Juli wird das Schwyzerörgeli thematisiert: Was macht ein Schwyzerörgeli- Lehrer, der mit den Instrumenten auf dem Markt nicht zufrieden ist? Edgar Ott aus Unteriberg beginnt selbst Instrumente zu bauen – und beschäftigt heute acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am 11. August sind dann die Chlefeli dran: Chlefeli-Bauer Robert Kessler aus Rickenbach hat über 170 verschiedene Hölzer aus aller Welt in seinem Keller. Daraus sägt, schnitzt und feilt der Netzelektriker in seiner Freizeit Chlefeli für die Schwyzer Jugend und alle anderen, die das Brauchtum noch pflegen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

29.06.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/WSrYMb