Im «Dixieland Concerto» traten verschiedene Solisten auf: (von links) Peter Vögelin, Bass, Silvan Reding, Posaune, Karl Reichlin, Klarinette, Andy Hanselmann, Trompete, und verdeckt Herbert Binder, Schlagzeug
Im «Dixieland Concerto» traten verschiedene Solisten auf: (von links) Peter Vögelin, Bass, Silvan Reding, Posaune, Karl Reichlin, Klarinette, Andy Hanselmann, Trompete, und verdeckt Herbert Binder, Schlagzeug
Chnorzi (Markus Styger, links) und Chrampf (Markus Reichlin) sorgten als Knechte im Ruhestand für viel Heiterkeit. Bilder Konrad Schuler
Chnorzi (Markus Styger, links) und Chrampf (Markus Reichlin) sorgten als Knechte im Ruhestand für viel Heiterkeit. Bilder Konrad Schuler

Nachrichten

Musik und Theater sorgten für gute Stimmung

Konzert und Theater: Diese gefällige Mischung kam am Samstag beim Publikum im Mehrzweckraum Steinerberg bestens an.

Das Programm startete am Nachmittag anlässlich der Kinderaufführung. Abends konnte die Premiere vor fast vollem Haus gefeiert werden. Mit rassiger, schmissiger und beschwingter Blasmusik zog die Musikgesellschaft Steinerberg unter der Direktion von Fredy Inderbitzin die Besucherinnen und Besucher gleich zu Beginn in ihren Bann. Präsident Reto Auf der Maur begrüsste die Gäste. Anschliessend führten die drei Frauen Chrigi Fuchs, Sonja Reichlin und Fabienne Binder abwechselnd durchs Programm. Die Polka «Donauschwabenland» wurde überaus einfühlsam gespielt.

Gelungene Stückwahl

Die einzelnen Register kamen wundervoll zum Tragen. Die Charaktere der verschiedenen Abschnitte wurden gekonnt herausgearbeitet. Einen ganz anderen Klangkörper bekamen die Zuhörer beim «Longstreet Dixie» vorgesetzt. Andy Hanselmann trat als Solist an der Trompete gekonnt in Erscheinung. Als nächste Ohrwürmer folgten die «Südböhmische Polka» und danach ein «Dixieland Concerto» der «Stone-Hill- Ramblers» als der «Steinerberger-Feger ». Den Solistenpart übernahmen Peter Vögelin am Bass, Silvan Reding an der Posaune, Karl Reichlin an der Klarinette, Andy Hanselmann an der Trompete und Herbert Binder am Schlagzeug.

«Uf de Bonzealp» überzeugte

Zwölf Laienschauspieler präsentierten im Anschluss den Dreiakter «Uf de Bonzealp ». Bruno Suter führte zum zweiten Male Regie. Fast 30 Proben plus einen Probetag hatten die Theaterleute investiert. Nun konnten sie ernten. Das Stück kam bei den Gästen sehr gut an. «Martin Lussi bewirtschaftet einen Bauernhof mit Pachtland. Dieses Land gehört Frau Häusermann, einer gewieften Spekulantin, welche einen Teil des Landes für den Bau eines Villenviertels an reiche Bauherren verkauft. Als Herr Lussi in einer finanziellen Notlage ist, nutzt sie diese auf eine primitive Art zu ihrem Vorteil aus.»

Weitere Konzert- und Theateraufführungen finden am 18., 20., 21. und 22. März statt.

Bote der Urschweiz (Konrad Schuler)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

16.03.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/aG7Pbn