Der Musikverein Euthal spielte in der Mutter-Gottes-Kirche ein vielfältiges Neujahrskonzert, welches vom begeisterten Publikum mit viel Applaus belohnt wurde. Bild Sepp Zehnder
Der Musikverein Euthal spielte in der Mutter-Gottes-Kirche ein vielfältiges Neujahrskonzert, welches vom begeisterten Publikum mit viel Applaus belohnt wurde. Bild Sepp Zehnder

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Musikprogramm begeisterte Publikum

Die Kuthaler Mutter-Gottes-Kirche war bis auf den letzten Stuhl besetzt. Das Neujahrskonzert begeisterte das Publikum. Der anschliessend im Foyer des Schulhauses offerierte Apéro rundete ein einmaliges Neujahrserlebnis mit einer Gaumenfreude ab.

Ein durchschlagender Erfolg, das kann man vom Neujahrskonzert 2016 am Freitag, 1. Januar, des Musikvereins Euthal in der Mutter-Gottes-Kirche in Euthal zelebrierten Konzertes ohne Übertreibung behaupten. Eine bis auf den letzten Reservestuhl, inklusive Empore besetzte und herrlich geschmückte Euthaler Pfarrkirche, eine ausgezeichnete Stückwahl und ein Musikkorps samt Dirigenten in Hochform  Ergebnis, ein begeistertes Publikum.

Ein vielfältiges Programm

Eingestimmt wurde das erwartungsvolle Publikum mit «Music Forever», von Christoph Walter, einem der vielseitigsten Komponisten und Musiker der Schweiz. Es folgte «Verdi's Triumphs», ein mitreissender Verdi-Klassiker. Mit der «Champagner-Polka» und «Frühlingsstimmen» waren zwei beschwingte Melodien von Johann Strauss Sohn zu hören. Nach «Morning Mood», dem perfekten Morgengruss von Edvard Grieg, war mit «Unter Donner und Blitz» nochmals Johann Strauss Sohn angesagt. Bei dieser schnellen Polka konnten sich die Schlaginstrumentalisten so richtig ins Zeug legen. Ruhiger, aber sehr melodiös kommen «Barcarole & Cam Cam» von Jacques Offenbach daher. Diese Musik gibt dem Zuhörer das Gefühl, eine genussvolle Gondelfahrt zu machen. Richtig massgeschneidert für ein Neujahrskonzert ist «Happy New Year» von «Abba»  vergessen das Gelage und die Versprechen der Silvesternacht. Mit einem Brummschädel wird man von der Realität des neuen Jahres eingeholt! Mit dem Operetten-Lied «Berliner Luft», einem richtigen Gassenfeger von Paul Lincke, wurde dem Konzertpublikum das Genussvolle zurückgebracht. Den Schlusspunkt setzte nochmals Johann Strauss, «An der schönen blauen Donau», bei diesem auch Donauwalzer genannten Stück gibt es nur eines, Augen schliessen und geniessen!

Gekonnt und witzig moderiert

Dass das Publikum am Schluss ei nes so herrlich, rassig aber gefühlvoll gespielten Konzertes sich mit stehendem Applaus Zugaben erklatschte, ist nur zu verständlich. Es ist aber vor allem der aufrichtige Dank an den Dirigenten Roland Kälin und jede einzelne Musikantin und Musikanten. Ach da war doch noch was, da war doch noch, ach natürlich, Bruder John, der von der Kanzel aus gekonnt und witzig durch das Konzert führte, oder besser gesagt, moderierte. Was für den Musikverein Euthal gilt, ein perfektes Neujahrskonzert geboten zu haben, gilt im gleichen Masse für den vom Verkehrsverein Euthal spendierten Apéro, der im Anschluss an das Konzert im Foyer des Schulhauses offeriert wurde. Der Präsident und «Macher» des Verkehrsvereins Euthal, Benno Birchler, und seine Vorstandskolleginnen und -kollegen haben ganze Arbeit geleistet. Den über 200 Teilnehmern wurde weit mehr als ein gewöhnlicher Apéro geboten. Weisswein, Rotwein, Mineral, Knabbereien, eine herrliche Gerstensuppe mit Speck, ebenso Kaffee und Kuchen. Zudem nicht weniger wichtig, den Konzertbesuchern und den Musikanten wurde die Möglichkeit geboten, zusammenzusitzen, sich zu treffen und einen wunderschönen Abend gesellig ausklingen zu lassen.

Einsiedler Anzeiger (ZS)

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.01.2016

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schwyzkultur.ch/cTmxM8