Dominic Zaalberg und Anna Reichmuth sitzen an der Stelle, wo im Frühjahr 2015 die Bühne ihrer Eventbar «Gaswerk» stehen wird. Bild Sandrine Hedinger
Dominic Zaalberg und Anna Reichmuth sitzen an der Stelle, wo im Frühjahr 2015 die Bühne ihrer Eventbar «Gaswerk» stehen wird. Bild Sandrine Hedinger

Nachrichten

«Vom Jodelchörli bis zur Bikergang»

Kulturelle Anlässe in Schwyz seien Mangelware – das wollen Anna Reichmuth und Dominic Zaalberg eigenhändig ändern. Ihre Eventbar soll zum «Hotspot» werden.

Zwei Jungunternehmer, eine eigene Firma und eine gemeinsame Idee: «Unsere Bar soll neben einem Hotspot auch ein Treffpunkt für die Allgemeinheit werden», erklärt Dominic Zaalberg und fügt lachend an: «Das heisst vom Jodelchörli bis zur Bikergang.»

290 Quadratmeter Saalfläche

Die Rede ist von der Eventbar «Gaswerk», die momentan zwar noch eine Baustelle ist, voraussichtlich im Frühjahr 2015 aber in ihrer endgültigen Form dasteht. Dort, wo einst der Gaswerkkessel in Seewen thronte, sollen Konzerte, Comedynights oder Tanzabende für kulturellen Aufschwung im Raum Schwyz sorgen. 290 Quadratmeter Saalfläche haben Anna Reichmuth und Dominic Zaalberg dafür zur Verfügung – inklusive einer eigenen Küche. Die fest installierte Bühne misst etwas mehr als 21 Quadratmeter. Darauf wollen die zwei Jungunternehmer während fünf bis sechs Tagen pro Woche «Künstler aus allen Sparten, aus allen Regionen und Ecken der Welt locken», so Zaalberg.

Anlässe jeglicher Art

Und Anna Reichmuth schwärmt: «Wir sind offen für jegliche Events. Wir möchten aus allen denkbaren Bereichen etwas dabeihaben.» Die 28-Jährige und der 25-Jährige sind sich einig: In der Region sind kulturelle Anlässe Mangelware – das wird nun geändert. Zu Beginn sei es ein Abtasten, worauf die Bevölkerung anspreche, aber «es ist uns gleichzeitig auch ein Anliegen, zwischendurch ein Augenmerk auf Künstler zu legen, die sich noch nicht einen so grossen Namen gemacht haben», erklärt Dominic Zaalberg. Die Eventbar wird trapezförmig, weist an ihrer tiefsten Stelle eine Höhe von 6,5 und an ihrer höchsten Stelle eine Höhe von 8,5 Metern auf. Aussen baut die Firma und Bauherrin Grossmorgen AG eine Veranda für warme Sommerabende. «Die Möglichkeit, dieses Gebäude zu mieten, wollte ich packen», erzählt Anna Reichmuth.Den Traum der Selbstständigkeit teilt sie sich mit Dominic Zaalberg. Sie wollten beide selbst anpacken können. «Und ich war es leid, dass hier so selten etwas los ist. Die Beizen sind super, aber konzerttechnisch gibt es noch sehr, sehr viel nicht ausgeschöpftes Potenzial», so Reichmuth.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

03.09.2014

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schwyzkultur.ch/iGvrvk