Andreas Büchler und Désirée Pauli sorgen in «Wiener Blut» dafür, dass kein Auge trocken bleibt. Bild: PD
Andreas Büchler und Désirée Pauli sorgen in «Wiener Blut» dafür, dass kein Auge trocken bleibt. Bild: PD

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«Wiener Blut» zeigt eine vertrackte Liebesgeschichte

Am 13. Januar beginnt die neue Operettensaison am Zugersee mit Musik, deren Leichtigkeit Richard Strauss beherrschte.

Morgen in zwei Wochen ist Premiere am Theater Arth. Solisten, Chor und Orchester sind praktisch bereit. An kleinen Details wird noch bis zur letzten Minute gearbeitet. Auch das Bühnenbild und die Requisiten sind weit fortgeschritten, wie Sandro Forni, Präsident der Theatergesellschaft Arth, bestätigt. Einige Pinselstriche wird es noch brauchen, bis alles stimmt. Seit vorgestern laufen auch die Einstellungen des Lichtdesignteams auf Hochtouren. Wie in den letzten Jahren stehen wieder 30 Aufführungen auf dem Programm. «Mit der Strauss-Operette ‹Wiener Blut› präsentieren wir unseren Gästen eine witzige, vertrackte Liebesgeschichte mit sehr eingängiger Musik, berühmten und beliebten Melodien.» Forni spricht gar von einer«Ur-Frauenbewegung». Erstmals in der Geschichte haben Frauen in dieser Operette eine Selbständigkeit gezeigt.


Drei aufwendige Bühnenbilder


Beliebt beim Publikum im Theater Arth sind neben den einmaligen und sehr passend zur Zeit gestalteten Kostümen auch die Bühnenbilder. «Wiener Blut» präsentiert sich in der Saison 2018 mit drei aufwendigen Bildern, die wiederum viel Liebe zum Detail zeigen. Für einmal stehen etwas weniger Leuteauf der Bühne, dafür ist deren Programm noch intensiver. Den Sängerinnen und Sängern steht sehr viel Platz auf der bis weit nach hinten offenen Bühne zur Verfügung. So haben auch die Tanzszenen, die zu einer Strauss-Operette gehören, den nötigen Raum. Forni ist mit dem Probenverlauf sehr zufrieden.«Wir sind schon sehr weit und freuen uns, dass es bald los geht.» Die Gäste, von denen viele den laufenden Vorverkauf intensiv genutzt haben, erwartet ein «gemütlicher, amüsanter und stressfreierAbend», so der Präsident im Gespräch mit unserer Zeitung. Für die neue Saison arbeitet das Theater Arth erstmals mit dem in Rickenbach aufgewachsenen Stefan Camenzind zusammen, der für die Regie verantwortlich zeichnet. «Es ist toll, dass wir für diese wichtige Charge jemanden verpflichten konnten, der aus der Region stammt und der einen national bekannten Leistungsausweis mitbringt.» So hatte Camenzind unter anderem das Freilichtspiel «Die Gotthardbahn» als Regisseur inszeniert und damit viele Zuschauer begeistert.


Bote der Urschweiz / Christian Ballat

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne
  • Musik

Publiziert am

29.12.2017

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schwyzkultur.ch/vHs8hm