Andrea Iten aus Oberägeri erzählt für den Film "Wo Kinder spielten" aus ihrem Leben und von ihrer Beziehung zu ihrer Heimat. Bild zvg
Andrea Iten aus Oberägeri erzählt für den Film "Wo Kinder spielten" aus ihrem Leben und von ihrer Beziehung zu ihrer Heimat. Bild zvg

Film

Zentralschweizer Filmproduktion gestartet

Mitte Juni konnte mit den ersten Aufnahmen für den Dokumentarfilm "Wo Kinder spielten - Das Ägerital im Wandel " begonnen werden. Das Filmteam hat die drei Protagonisten für ein erstes Interview besucht.

Nach mehrjähriger Vorarbeit und rund 6-wöchiger Verspätung wegen der Covid19-Pandemie fand der erste Drehtag mit den Filmprotagonisten statt. Das Filmteam hat mit den drei Hauptpersonen ein erstes Gespräch über ihre Heimat und ihren Bezug zur  Geschichte des Ägeritales gefilmt. Der Dokumentarfilm "Wo Kinder spielten" handelt von den Veränderungen und dam allgegenwärtigen Wandel unserer Lebenswelt und dem Umgang mit dem Erbe unserer Vorfahren. Wie integrieren wir die Geschichte vergangener Zeiten in unser Leben? Fridolin Bossard, Andrea Iten und Eugen Häusler haben einen engen Bezug zum alten und neuen Ägeri und ihre eigene Art, mit dem unaufhaltbaren Wandel umzugehen. Der Film wird auch einen Einblick in die jahrzehntelange Tradition der Kinderkurhäuser und Kultur des Ägeritals ermöglichen und so das Vermächtnis von herausragenden Persönlichkeiten, die die Geschichte des Ägeritales geprägt haben, festhalten. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und deren Integration in die Aktualität sind universelleThemen, die nicht nur regional interessieren, sondern viele Menschen ansprechen sollen.

Kleines Filmteam


Mit einem kleinen Filmteam (Kameramänner Brian Gottschalk, Stéphane Kleeb und Tonmann Christoph Cramer sowie Regisseurin Claudia Steiner) sind Dreharbeiten während eines ganzen Jahres bis nächsten Sommer vorgesehen, im Herbst 2021 findet dann die Postproduktion statt und die Filmpremiere ist auf Anfang 2022 geplant. Der Film wird im Kino, aber auch anlässlich unterschiedlicher Anlässe (Gemeinden, Schulen, Museen, Vereine) ausgewertet.

Das Filmprojekt stammt von der Autorenproduzentin und Filmemacherin Claudia Steiner, doCfilm GmbH aus Meggen. Die Produktion ist von der öffentlichen Hand im Ägerital und mehreren Stiftungen aus der Zentralschweiz und Kanton Zürich unterstützt. Zudem hat der
Film über ein im vergangenen Februar erfolgreich beendetes Crowdfunding eine sehr breite Unterstützung durch über 90 Privatpersonen und Institutionen aus der ganzen Schweiz gefunden. Mit bisher rund 80'000 CHF sind somit 2/3 des benötigten Mindestgesamtbudgets für diese Filmproduktion gesichert. Spätestens bis Anfang nächsten Jahres soll der Film fertig finanziert sein.

pd

Autor

SchwyzKulturPlus

Kontakt

doCfilm GmbH
Steiner Claudia
6045 Meggen
steiner@docfilm.ch

Kategorie

  • Film

Publiziert am

26.06.2020

Webcode

schwyzkultur.ch/XGmGvC